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Mobilcom mit einstweiliger Verfügung gegen E-Plus

Simyo soll Verkauf einstellen, E-Plus anderen die gleichen Konditionen anbieten. Mit einer einstweiligen Verfügung will Mobilcom die E-Plus-Billigmarke Simyo stoppen, kündigte Mobilcom-Chef Thorsten Grenz in der Wirtschaftswoche an. Ein entsprechender Antrag sei beim Landgericht Düsseldorf eingereicht worden.
/ Jens Ihlenfeld
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Mobilcom vermutet, dass der E-Plus-Tochter Simyo von E-Plus bessere Konditionen eingeräumt werden als anderen Anbietern, darunter auch Mobilcom. Mobilcom drängt darauf, dass auch andere Anbieter Vorleistung zu gleichen Konditionen nutzen können. Dabei soll auch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post eingeschaltet werden.

Nach Ansicht von Grenz hätte E-Plus alle anderen Diensteanbieter vier Wochen vor Marktstart von Simyo über dessen neue Tarife informieren müssen, heißt es in der Wirtschaftswoche. E-Plus dürfe nicht einzelnen Service Providern Sonderkonditionen einräumen.

Besonders brisant ist das Vorgehen von Mobilcom vor dem Hintergrund, dass die Mobilcom-Tochter freenet, mit der Mobilcom wieder verschmelzen will, zusammen mit E-Plus ebenfalls einen Handy-Tarif anbietet.


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