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ATI Catalyst 5.6 - Mehr Leistung und WMV9-Beschleunigung

Grafikchip-Entwickler geben Einblick in folgende Catalyst-Versionen. Mit dem nun veröffentlichten Radeon-Grafiktreiberpaket Catalyst 5.6 liefert auch ATI eine WMV9-Beschleunigung und verspricht eine etwas gesteigerte Grafikleistung sowie ein deutlich verbessertes Catalyst Control Center. Außerdem gewährte ATI Einblick in die folgenden Treiberversionen – so werden ab dem im Juli 2005 erscheinenden Catalyst 5.7 Crossfire-Grafikkartengespanne und die damit mögliche bessere Kantenglättung unterstützt.
/ Christian Klaß
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Für das nun erhältliche Windows-Treiberpaket Catalyst 5.6 stellte ATI eine WMV9-Videobeschleunigung für alle seine DirectX-9-Grafikkarten ab dem Radeon 9500 und aufwärts zur Verfügung. Bis zu 50 Prozent der Arbeit soll dabei der CPU abgenommen werden, ähnlich viel wie es Nvidia für seine Purevideo-fähigen GeForce-6-Grafikchips – ausgenommen die GeForce 6800 GT und Ultra – verspricht . Damit die DXVA-basierte WMV9-Beschleunigung im Windows Media Player 10 genutzt werden kann, müssen erst das " Update für DRM-fähige Medienplayer (KB891122)(öffnet im neuen Fenster) " sowie das DXVA-Update ( Hotfix 891122(öffnet im neuen Fenster) ) für den Media Player installiert werden.

Stark überarbeitet hat ATI das oft für seine Behäbigkeit kritisierte .NET-basierte Catalyst Control Center. Es soll nun wesentlich schneller sein, eine Echtzeitvorschau für Video-Wiedergabe-Einstellungen bieten, die einfachere Wiedergabe von bildschirmfüllendem Video auf einem zweiten Bildschirm ermöglichen und es erlauben, verschiedene De-Interlacing-Funktionen zu erzwingen.

Mehr Leistung sollen die Treiber mit Chronicles of Riddick, Call of Duty, Doom 3, Halo, Lock On: Modern Air Combat, Tomb Raider: Angel of Darkness und einigen anderen Spielen bringen. Auch im 3DMark05 soll die Leistung etwas gesteigert worden sein. Die Catalyst-AI-Funktion kann nun auch Texturkompression erzwingen, wobei es keinerlei sichtbare Auswirkungen selbst bei Wolkentexturen geben soll.

Das Catalyst-5.6-Paket für die Windows Media Center Editionen unterstützt nun erstmals die All-in-Wonder-Grafikkarten ab Radeon 9600 AIW. Damit können auch endlich AIW-Karten voll unter MCE genutzt werden, inklusive ihres Tuners. Außerdem sollen MCE-Erweiterungen hinzukommen, die das Einrichten der Displays und (hochauflösenden) Fernsehern erleichtert. Dabei skaliert ATI nun auch wenn nötig die Desktop-Darstellung, damit alles auf den Bildschirm passt.

Für den Linux-Treiber Catalyst 5.6 verspricht ATI nun einen wesentlich vereinfachten Installationsprozess, der Großteil der Distributionen wird aber leider immer noch nicht direkt unterstützt.

Ab dem im Juli 2005 folgenden Catalyst 5.7 will ATI seine Crossfire getaufte Dual-Grafikkarten-Lösung unterstützen – inklusive verschiedener dafür gedachter neuer Kantenglättungsmodi. Den besten Arbeitsmodus (Tile-basiert, obere/untere Bildhälfte, wechselnde Frames) für Crossfire-Setups soll dann die Funktion Catalyst AI feststellen. Außerdem sollen ab der Version 5.7 auch Radeon-X700-Karten mit 64 und 128 MByte per Hypermemory-Treiber virtueller Speicher zur Verfügung gestellt und damit die Leistung in Verbindung mit aufwendigeren Spielen angehoben werden. Das CCC wird mit der Version 5.7 erstmals auch für die neue Windows-Version für 64-Bit-fähige AMD- und Pentium-Prozessoren angeboten.

Mit dem Catalyst 5.8 verspricht ATI dann für den August 2005 noch mehr Möglichkeiten, das CCC zu kontrollieren, einen verbesserten Wizard und eine automatische Anpasssung auf HDTV-Displays – HDTVs mit DVI-Eingang sollen ebenfalls unterstützt werden.

ATIs verschiedene Catalyst-5.6-Pakete für die verschiedenen Betriebssysteme finden sich im Treiberbereich(öffnet im neuen Fenster) von ATI.com.


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