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Interview: Freie Software neigt zu Qualitätsproblemen

Golem.de: Freie Software basiert meist auf der Arbeit Freiwilliger, ohne die viele Projekte nicht denkbar wären. Vor welche besonderen Schwierigkeiten stellt dies aber die Projekte?

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Michlmayr: Die Natur von freier Software hat zwei wichtige Charakteristika: Erstens basiert die Entwicklung auf Beteiligten, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Zweitens sind die meisten Beteiligten Freiwillige. Dies führt zu einigen Qualitätsproblemen, die nur - oder zumindest vermehrt - in freier Software und Open Source auftreten. Wir müssen diese Probleme erkennen und dann gemeinsam Lösungen entwickeln.

Golem.de: Wie wirkt sich die Beteiligung Freiwilliger auf die veröffentlichte Software und die Projekte denn konkret aus?

Michlmayr: Die Beteiligung von Freiwilligen ist zum einen sehr schwer im Voraus abzuschätzen. Manchmal werden Freiwillige zahlreiche Stunden in ein Projekt investieren, aber in anderen Perioden, wie zum Beispiel im Prüfungsstress, verschwinden sie plötzlich. Das macht die Planung viel schwieriger und führt zum Beispiel im Release-Management zu Verspätungen.

Zum anderen ist die Varianz der Qualität viel größer, wie zuvor erwähnt. Manchmal bekommt man Patches innerhalb von Stunden, aber in anderen Fällen stehen Bug Reports für Jahre offen. Ein großes Anliegen der traditionellen Qualitätssicherung ist es, die Varianz möglichst gering zu halten. Dies ist für Firmen gut, die genau wissen wollen, wann ein Fix oder ein Release erhältlich sein wird.

Häufig wird an diesen traditionellen Systemen kritisiert, dass sie nicht wirklich für hohe, sondern nur für konstante Qualität sorgen - sie mag zwar gering sein, aber zumindest ist sie konstant. Eigentlich muss das Ziel jedoch sein, die Qualität hoch zu halten - aber konstant hoch. Die Qualität darf nicht einbrechen, nur weil einige Freiwillige gerade im Urlaub sind.

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Urs 24. Okt 2005

hallo zusammen. Es gibt da so ein Bild, indem eine Information versteckt sein soll. Ich...

Kimi 12. Jun 2005

Sehe ich genauso. Ein Mercedes ist zwar auch teurer, als ein Daihatsu aber dafür auch...

Nameless 11. Jun 2005

Ob der schon mal Microsoft-Produkte 'analysiert' hat? Bestimmt nicht! Deswegen gilt: Der...

sono 10. Jun 2005

Der Junge hat definitiv recht. Er redet über Probleme vor denen andere die Augen...

Melanchtor 10. Jun 2005

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