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Interview: Mit mehr System zu schnellerem Debian-Release

Golem.de: Im Gegensatz zu manch anderer Distribution steht hinter Debian nicht "ein" großes Unternehmen, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Während Red Hat und Novell beispielsweise viel Aufwand in eine Zertifizierung ihrer Distributionen, z.B. nach Common Criteria, stecken, bleibt Debian hier zurück, dennoch erfreut sich Debian gerade in Behörden großer Beliebtheit?

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Michlmayr: Debian ist sehr beliebt, da es eine ausgezeichnete Basis für individuell angepasste Lösungen darstellt. Zudem ist Debian total anbieterneutral, was gerade für Behördern sehr wichtig ist. Viele haben sich durch "Vendor-Locking" verbrannt und freie Software und Debian im Besonderen liefern hier eine gute Lösung.

Es stimmt jedoch, dass Debian von mehr Zertifizierung profitieren würde. Auf Konferenzen stellen Besucher ständig die Frage, wann Oracle offiziell auf Debian unterstützt wird. Inoffiziell läuft es natürlich, aber das hilft vielen Firmen nicht. Ich hoffe, dass wir durch Zusammenarbeit mit großen Firmen, wie HP, in der Zukunft mehr Zertifizierungen für Debian sehen werden.

Martin Michlmayr ist seit rund zehn Jahren an diversen freien Softwareprojekten beteiligt. Er koordinierte unter anderem das Projekt GNUstep und arbeitete als öffentlicher Direktor für Linux International. Seit 2000 gehört er dem Debian-Projekt an und leitete dieses von April 2003 bis April 2005 als "Debian Project Leader".

Er hat Philosophie und Psychologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sowie Software Engineering an der Universität Melbourne studiert und forscht im Rahmen seines PhD-Studiums am Centre for Technology Management der Universität Cambridge über das Thema Qualitäts-Management in freien Softwareprojekten. Im zweiten Teil des Interviews rückt die Forschung Michlmayrs in den Vordergrund.

 Interview: Mit mehr System zu schnellerem Debian-Release
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Gert 08. Jun 2005

siehe hier: http://www.pro-linux.de/cgi-bin/NB2/nb2.cgi?show.8203.3013.20000010004. Hier...

leth 08. Jun 2005

...an der Leopold-Franzens-Universität Insbruck sowie Software Engineering... Heißt...


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