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Interview: Mit mehr System zu schnellerem Debian-Release

Golem.de: Debian scheint mitunter recht schwerfällig - beispielsweise ist der Umstieg auf X.org bei Debian auf die Zeit nach dem Sarge-Release verschoben. Sarge kommt hingegen mit einer stark gepatchten Version von Xfree86 4.3. Täuscht dieser Eindruck?

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Michlmayr: Debian ist manchmal recht schwerfällig, aber gerade XFree86 und X.org sind ein schlechtes Beispiel. Das Paket ist sehr groß und XFree86 hat sich relativ wenig um die Hardware-Architekturen gekümmert, die Debian unterstützt. Somit mussten wir eine sehr große Anzahl von Patches in unserem Paket herumtragen und das macht die Pflege sehr schwer.

Zum Glück ist X.org viel agiler und bereit, Patches direkt zu integrieren und wir arbeiten mit X.org zusammen. Dies, wie auch die Teilung von X.org von einem monolytischen in mehrere Pakete, wird die Verwaltung sehr vereinfachen.

Golem.de: Der Debian-Gesellschaftsvertrag ist Grundlage des gesamten Projekts, aber wie entwickelt sich dessen Auslegung, eher idealistisch oder sagen wir pragmatisch?

Michlmayr: Zurzeit gibt es in Debian zwei Strömungen. Es gibt einige Idealisten, die sehr laut sind und daher von außen gesehen die Mehrheit sind. In Wirklichkeit sind jedoch die meisten Entwickler pragmatischer als man denkt. Es wird für Etch [Anm. d. Red.: das kommende Debian-Release] sehr wichtig sein, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und dabei weder den Gedanken der freien Software als auch die Benutzer zu vergessen. Auf der Debian-Konferenz in Helsinki im Juli ist eine Diskussion diesbezüglich geplant.

Golem.de: Debian bietet eigentlich eine sehr hohe Transparenz, erscheint für den Außenstehenden aber dennoch oft wenig übersichtlich, nicht zuletzt was inoffizielle Paket-Repositories angeht, ohne die man mitunter nicht auskommt?

Michlmayr: Eines der meistbenutzten inoffiziellen Paket-Repositories ist wohl backports.org, das Backports von neuer Software für "stable" anbietet. Im Idealfall sollte backports.org nicht nötig sein, wenn wir unseren Release-Prozess in den Griff bekommen.

Ein weiteres Repository, das sehr beliebt ist, ist MPlayer. Diesbezüglich gab es seit langer Zeit Diskussionen zur Lizenz, doch diese wurden kürzlich erfolgreich abgeschlossen und somit wird es wohl in naher Zukunft MPlayer direkt im Debian-Archiv geben.

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Gert 08. Jun 2005

siehe hier: http://www.pro-linux.de/cgi-bin/NB2/nb2.cgi?show.8203.3013.20000010004. Hier...

leth 08. Jun 2005

...an der Leopold-Franzens-Universität Insbruck sowie Software Engineering... Heißt...


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