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Interview: Mit mehr System zu schnellerem Debian-Release

Golem.de: Inwiefern sind die Gründe auch innerhalb der Organisation zu suchen?

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Michlmayr: Ich würde sagen, dass die meisten Gründe in der Organisation zu suchen sind. Viele Probleme, die aufgetreten sind, hätte man durch besseres Planen verhindern können. Zudem gibt es das Problem, dass einige Teams und Entwickler sehr träge sind und nicht schnell genug auf Entwicklungen reagieren. Ich denke, dass wir durch besseres und systematischeres Release-Management die folgenden Releases sehr beschleunigen können. Wir sind in der Vorbereitung auf Sarge von einem Release-Manager auf ein Team umgestiegen, das sehr aktiv ist. In der Zukunft wird es die Aufgabe dieses Teams sein, ständig das nächste Release im Auge zu behalten, bessere Pläne zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass es größere Konsequenzen für diejenigen gibt, die Deadlines nicht einhalten.

Golem.de: Ist Debian mit den zahlreichen unterstützten Hardware-Architekturen und der großen Zahl an Paketen mittlerweile zu komplex, um regelmäßig als ein einheitliches Release zu erscheinen?

Michlmayr: Vor ein paar Monaten wurde ein Vorschlag diskutiert, laut dem sich der folgende Release (Etch) auf eine reduzierte Anzahl von Hardware-Architekturen konzentriert. Obwohl dieser Vorschlag sehr kontrovers ist, hatte er einen positiven Effekt: Er zeigte den Entwicklern und Benutzern, dass Arbeit investiert werden muss, um eine Architektur am Leben zu erhalten. Ich hoffe somit, dass sich mehr Freiwillige an der Erhaltung der unterstützten Architekturen beteiligen werden und somit eine Reduzierung nicht nötig wird.

Obwohl ich natürlich durch meine Beteiligung am MIPS-Port die Arbeit sehe, die hinter der Unterstützung von Hardware-Architekturen steckt, glaube ich, dass das größere Problem in der Anzahl der Pakete liegt. Seit Jahren gibt es Vorschläge, das Archiv in Komponenten zu teilen, doch ist dies durch die großen Abhängigkeiten zwischen Paketen schwer möglich. Es wäre jedoch möglich, besondere Bedeutung auf die erste oder ersten zwei CDs zu legen. Dies würde das Release beschleunigen und würde auch die Arbeit des Security-Teams verringern.

Auf jeden Fall ist die wachsende Größe und Komplexität von Debian gebündelt mit schlechter Release-Planung und Trägheit in der Organisation eine sehr schlechte Mischung. Wir müssen an allen Fronten Verbesserungen durchführen, um in der Zukunft vorhersagbare Release-Termine anbieten zu können.

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Gert 08. Jun 2005

siehe hier: http://www.pro-linux.de/cgi-bin/NB2/nb2.cgi?show.8203.3013.20000010004. Hier...

leth 08. Jun 2005

...an der Leopold-Franzens-Universität Insbruck sowie Software Engineering... Heißt...


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