Kombiniertes Microsoft Update gestartet
Die Version 6 von Microsoft Update bietet alle von Windows Update bekannten Funktionen und deckt Updates für Office sowie andere Windows-Anwendungen aus dem Hause Redmond ab. Damit will Microsoft dem Kunden Software-Updates und Sicherheits-Patches von einer zentralen Stelle aus anbieten.
Als Neuerung lassen sich kritische Sicherheits-Updates nicht mehr nur für das Windows-Betriebssystem automatisiet einspielen. Stattdessen werden auch kritische Updates für andere Microsoft-Produkte darüber angeboten und bei entsprechender Konfiguration automatisch heruntergeladen und installiert. Microsoft Update deckt Windows 2000, XP, Windows Server 2003 sowie Exchange, SQL und die Office-Produkte von Microsoft ab.
Mittels der Windows Server Update Services (WSUS) erhalten Unternehmen über einen firmeneigenen Server einen einfachen Zugriff auf Software-Updates von Microsoft, um diese auf Desktop-PCs zu verteilen. Microsoft verspricht, dass eine Windows-Umgebung durch WSUS besser abgesichert ist und zudem Ausfallzeiten minimiert werden.
Die Server Update Services verteilen und installieren kritische Sicherheits-Patches für das Betriebssystem sowohl für Server als auch für Clients. Es besteht die Möglichkeit, Service-Packs und Hotfixes über einen lokalen Update-Server auf Desktop-Rechner aufzuspielen. Microsoft stellt WSUS kostenlos zur Verfügung.
Die Services unterstützen Windows 2000 und XP, Windows Server 2003, Office XP und 2003, SQL Server 2000, Microsoft Desktop Engine 2000 sowie Exchange 2003. Bislang wurden die WSUS unter dem Namen Windows Update Services (WUS) angeboten. Mit der Namensänderung will der Hersteller den Funktionszweck besser beschreiben.
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