Abo
  • Services:

Microsoft verliert Patentklage und muss zahlen

Gericht verhängt Geldstrafe von 8,96 Millionen US-Dollar gegen Microsoft

In den USA hat Microsoft eine Patentklage verloren und muss eine Geldstrafe von 8,96 Millionen US-Dollar zahlen. Ein Programmierer aus Guatemala hat den Software-Riesen beschuldigt, ein von ihm erfundenes und patentiertes Verfahren widerrechtlich verwendet zu haben. Dabei ging es darum, Excel-Daten über ein einzelnes Excel-Arbeitsblatt mit einer Access-Datenbank auszutauschen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der aus Guatemala stammende Kläger hatte Microsoft im März 2003 verklagt, ein von ihm entwickeltes Verfahren in den Access-Versionen 95, 97, 2000 und 2002 ohne Genehmigung verwendet zu haben, heißt es in US-Agenturberichten. Im Jahr 1990 habe er das von ihm entwickelte Verfahren zum Patent angemeldet, was ihm im Jahr 1994 zugesprochen wurde. Dabei geht es um den Datenaustausch zwischen Microsofts Tabellenkalkulation Excel und Redmonds Datenbank-Software Access über ein Excel-Arbeitsblatt.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. SYNCHRON GmbH, Stuttgart

Das Bundesgericht im kalifornischen Santa Ana hat Microsoft nun verurteilt, im Zeitraum von 1997 bis 2003 die Patente des Klägers, Carlos Amado, widerrechtlich verwendet zu haben. Im Zuge dessen erhält der Kläger von Microsoft eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 8,96 Millionen US-Dollar.

Der Kläger habe 1992 nach eigenen Angaben versucht, das von ihm zum Patent angemeldete Verfahren an Microsoft zu verkaufen - ohne Erfolg. Die Jury habe zu Gunsten von Microsoft nur zehn Prozent der verkauften Programmlizenzen berücksichtigt, da die Schadenssumme sonst deutlich höher geworden wäre. Die Jury sah es als erwiesen an, dass Microsoft nicht vorsätzlich gehandelt habe.

Trotz der Verurteilung sieht Microsoft keine Patentverletzung. Nach Microsoft-Aussage habe das Unternehmen bereits seit 1989 an Verfahren gearbeitet, um Daten zwischen Excel und Access über ein Excel-Arbeitsblatt auszutauschen. Noch hat Microsoft nicht entschieden, ob man in Berufung gehen werde.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€

zirkulon 17. Jun 2005

Hier kannst Du Patente Online einsehen. Es sind nur noch nicht alle zur Verfügung...

Uni 08. Jun 2005

Hmmm.. was wenn es 23 mal 5-User Lizenzen wären?

Michael - alt 07. Jun 2005

Mann, bist Du ein armes Würstchen. Auf der einen Seite hast Du ein Probelm mit...

andreasm 07. Jun 2005

phh ich finde das nur noch krank, was da mit den ganzen angeblichen Patenten rumgeklagt...


Folgen Sie uns
       


Dark Souls Remastered - Livestream

Erst mit der Platin-Trophäe in Bloodborne große Töne spucken und dann? - Der Dark-Souls-Effekt trifft Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek mitten ins Streamer-Herz.

Dark Souls Remastered - Livestream Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

    •  /