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Keine Handys mehr von Siemens

BenQ kauft Handy-Sparte von Siemens

Der taiwanesische Konzern BenQ übernimmt das gesamte Siemens-Mobiltelefongeschäft mit mehr als 6.000 Mitarbeitern weltweit, gab Siemens offiziell bekannt. Hauptsitz des Geschäfts soll aber weiterhin München sein. Siemens beteiligt sich im Gegenzug in kleinem Rahmen an BenQ.

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"Mit dieser Partnerschaft haben wir eine nachhaltige Perspektive für unser Mobiltelefongeschäft gefunden. BenQ und Siemens ergänzen sich ideal. Wir kombinieren unsere Stärken mit dem sehr erfolgreichen Consumer-Geschäft von BenQ. Daneben ergänzen wir uns perfekt auch in geographischer Sicht. BenQ, bisher sehr stark in Asien, erhält so Zugang zu den europäischen und lateinamerikanischen Märkten, wo wir führende Positionen einnehmen", erläutert Siemens-Chef Klaus Kleinfeld den Verkauf der Handy-Sparte.

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Siemens wird sich im Rahmen einer Aktienbeteiligung an dem taiwanesischen Unternehmen engagieren. BenQ kann die entsprechenden Marken- und Namensrechte für die Dauer von insgesamt fünf Jahren nutzen. In seinem asiatischen Heimatmarkt zählt BenQ bereits heute zu den am schnellsten wachsenden Anbietern im Handy-Segment.

BenQ will durch die Übernahme des Mobiltelefongeschäfts von Siemens zu den größten Anbietern im Markt aufschließen. Das Unternehmen steigt durch die Akquisition zu einem weltweit größten Handy-Anbieter auf und will den Bereich zu einem Kerngeschäft ausbauen.

BenQ übernimmt von Siemens in Manaus (Brasilien) und Kamp-Lintfort (Deutschland) sämtliche Entwicklungs- und Produktionsstandorte, zentrale Funktionen sowie Marketing und Vertrieb. Auch die Fabrik in Shanghai (China), die mit einem chinesischen Partner als Joint Venture betrieben wird, bleibt als Entwicklungs- und Produktionsstandort erhalten. BenQ garantiert eine Auslastung der dortigen Kapazitäten für einen Zeitraum von drei Jahren. Das Einverständnis des Partners bei diesem Joint Venture vorausgesetzt, will BenQ danach in einem nächsten Schritt auch diese Kapazitäten übernehmen.

Die beiden Partner haben zudem eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Im Zuge der Transaktion zeichnet Siemens neue Aktien von BenQ in Höhe von 50 Millionen Euro und wird in Zukunft auf BenQ als bevorzugten Partner für Komplettlösungen (End-to-End) im Bereich der mobilen Kommunikation setzen. Siemens will seinen Kunden im Telekommunikationsbereich auch weiterhin alles aus einer Hand bieten.

Die Übernahme bedarf noch der Zustimmung der Hauptversammlung von BenQ.



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tachauch 16. Jun 2005

Hab erst durch Zufall diesen Thread wieder gefunden. Warum so fatalistisch? Die Mär von...

Necator 07. Jun 2005

Nun, keine Ahnung. Hatte damals (vor 3 Monaten) auch nichts gefunden. Und er ist...

tachauch 07. Jun 2005

Ich stimme zu, dass man es so lesen kann. Aber selbst wenn es nur auf Werksschliessungen...


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