IMHO: Hallo Apple, willkommen in der Wirklichkeit!

Warum der Wechsel zu Intel-CPUs Apple- und PC-Anwendern nutzt

"Welcome, IBM. Seriously." So lautete der Text einer ganzseitigen Anzeige, die Apple 1981 im Wall Street Journal als Reaktion auf IBMs Ankündigung des PC schaltete. Nun ist Zeit, das Kompliment aus der Sicht des PC-Users zurückzugeben.

Artikel veröffentlicht am ,

Es ist noch keine zwei Wochen her, da stellte sich ein Intel-Sprecher in München vor die versammelte Journalistenschar und sagte mit einem breiten Grinsen: "Es gibt zwei Gerüchte, die immer wieder die Runde machen: Dass Apple auf Intel umsteigt, und dass Dell AMD-Prozessoren verbaut." Das war kein überzeugendes Dementi - und auch keine Bestätigung des Gerüchts durch den PR-Profi.

Inhalt:
  1. IMHO: Hallo Apple, willkommen in der Wirklichkeit!
  2. IMHO: Hallo Apple, willkommen in der Wirklichkeit!

Dennoch pfiffen nicht nur die Spatzen, sondern auch die ausgewachsenen Falken von Wall Street Journal und CNet in den vergangenen Wochen immer lauter die Jubelmelodie von den Web- und Titelseiten: Hurra, Apple steigt endlich auf Intel-Prozessoren um! Dahinter steckt jedoch nicht nur die Häme darüber, dass Apple ein weiteres Element seiner Exklusivität verloren hat. Insgeheim darf sich jeder PC-Anwender freuen, bald auch MacOS und Photoshop in seiner Originalumgebung verwenden zu können - vielleicht sogar gleichzeitig mit Windows, wenn Intels Virtualisierungstechnologie "Vanderpool" das zulässt.

Denn was Apple jetzt dementiert, nämlich dass MacOS X bald auf jedem beliebigen PC laufen würde, wird ohne Zweifel passieren. Selbst wenn Apple das Betriebssystem mit irgendwelchen Zusatzchips oder Codierungen im System-ROM an die eigene Hardware dongelt - die Schar der PC-Programmierer, die so etwas entfernen können, ist einfach zu groß. Schon 1989 lief MacOS auf einem Amiga, der zwar den gleichen Prozessor hatte, aber dank Emulationssoftware auch den Rest des Mac nachbilden konnte.

Wie schwer Apple es den Hackern macht, dürfte entscheidend für den weiteren Erfolg der eigenen Hardware sein. Doch entscheidend für das Unternehmen Apple ist es nicht. Es lebt längst nicht mehr vom Mac, und schon gar nicht von iMac, PowerMac und PowerBook. Im vergangenen Quartal lieferte Apple gut eine Million Macs, aber 5,3 Millionen iPods aus - die Firma lebt längst von iPod und iTunes.

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Der Absatz der PowerMacs ging dabei um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück.

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Greystoke 06. Nov 2005

Du ruinierst Apples Image. Klauf dich besser Aldi-PC.

oldMACdonald 10. Jun 2005

Die Wahrheit ist doch die: Microsoft will kein Desktop-Windows auf Itanium. Und Apple...

oldMACdonald 10. Jun 2005

Saugen ist gut :-) zum Beispiel aus dem Internet. Ich erhöhe - auf 16 Cores ! Und ich...

Nico Ernst 09. Jun 2005

Arm ist ein Journalist fast immer ;-) , und ja, ich benutze vorwiegend PCs, wie auch im...

Kein Kostverächter 08. Jun 2005

Ja eben, so wird hier bei Golem ein Kommentar gekennzeichnet. Kommentare spiegeln die...



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