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WMV-HD: Hardware-Beschleunigung auch unter Windows XP

Nvidias Treiber für GeForce 6 unterstützen DXVA bereits

Mit einem Ende Mai 2005 veröffentlichten Update kann der Windows Media Player 10 unter Windows XP endlich die DirectX Video Acceleration (DXVA) in Verbindung mit den Videobeschleunigungsfunktionen von Grafikkarten nutzen. Nvidias Treiber unterstützen DXVA bereits und ein Teil der GeForce-6-Grafikkarten kann der CPU nun auch bei hochauflösendem WMV-Video einen Teil der Dekodierarbeit besser abnehmen.

Ganz neu ist DXVA nicht, in die Windows Media Center Editionen war es bereits integriert. Der nur für Windows XP erhältliche Media Player 10 unterstützte die Beschleunigung bisher noch nicht. Die Voraussetzung für die Beschleunigung bei WMV-HD-komprimierten Videos sind progressive HD-Auflösungen von 720p und 1080p mit maximal 30 Bildern pro Sekunde. Auch niedrig auflösende WMV-Dateien sollen von Grafikkarten mit DXVA-fähigen Treibern profitieren.

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DXVA erlaubt die Videobearbeitung - Windows-Media-Video-Dekodierung und De-Interlacing inbegriffen - direkt auf der Grafikhardware, was die CPU entlasten bzw. die Videoleistung verdoppeln soll. Damit können auch weniger leistungsfähige, stromsparende PC-Prozessoren Videos in höherer Qualität abspielen, als es bisher für möglich erachtet wurde, versprach Microsoft schon im Jahr 2002.

Nvidias GeForce-6-Chips GeForce 6600, 6600 GT und GeForce 6800 (nur PCI -Express) sollen der CPU mit dem aufgewerteten Windows Media Player 10 bei der Wiedergabe von WMV-HD-Videos nun bis zu 40 Prozent der Arbeit abnehmen, so dass auch weniger schnelle Rechner bei WMV-HD nicht so leicht aus der Puste kommen. GeForce-6200-Karten schaffen nur bis 720p, einen Teil der Last zu tragen. Ausgerechnet die teureren Grafikkarten mit GeForce 6800 GT und 6800 Ultra verfügen noch über eine PureVideo-Beschleunigung ohne WMV-HD-Unterstützung.

Nvidias mittlerweile zu Gunsten eines ebenfalls kostenpflichtigen PureVideo-Dekoders eingestellte Software NVDVD konnte bereits MPEG-2-HD beschleunigen und dabei der CPU viel Arbeit abnehmen. Der vor dem Kauf 30 Tage lang testbare PureVideo-Dekoder kann Nvidia zufolge hinzugekauft werden, um in Verbindung mit der GeForce 6 eine nochmals leicht verbesserte Videowiedergabe zu erhalten.

ATIs Windows-XP-Treiber bringen in Verbindung mit Microsofts 3,6 MByte großem Hotfix 891122 für den Windows Media Player 10 noch keine DXVA-Unterstützung mit sich. ATI hält sich noch bedeckt, scheint aber bald entsprechende Treiber anbieten zu wollen.

Nachtrag vom 6. Juni 2005, 17:00 Uhr:
Vor der Installation des DVXA-Updates für den Windows Media Player 10 ist noch ein weiteres Update vonnöten, das "Update für DRM-fähige Medienplayer (KB891122)". Erst nach dessen Installation und ggf. einem Neustart des Rechners lässt sich der Hotfix 891122 installieren - andernfalls steigt es mit einer wenig informativen Fehlermeldung aus.


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mironicus 07. Jun 2005

Ich habe beide Updates installiert und voila - schon kann ich flüssig WMD-HD-Dateien in...

Phil 07. Jun 2005

lol.. ich kanns nicht lassen bei solchen Kommentaren einfach mal ein *lach...

Haeh??? 07. Jun 2005

Kann es sein, dass du versucht hast das ganze in deiner TaugtNix, MachtNix, KannNix...

anybody 06. Jun 2005

Ich denke nicht das es was bringt, für die "normalen" Beschleunigungsfunktionen braucht...

ck (Golem.de) 06. Jun 2005

Der Fehler lag woanders, siehe Meldungs-Update. Gruss, Christian Klass Golem.de



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