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CEPCA: Allianz für Heimvernetzung per Steckdose wächst

Spezifikationen für neuen Powerline-Standard sollen bis Ende 2005 feststehen. Die von Sony, Mitsubishi und Matsushita/Panasonic im Januar 2005 gegründete "CE-Powerline Communication Alliance" (CEPCA) ist um weitere namhafte Unterhaltungselektronik-Hersteller gewachsen. Im Juli 2005 soll das erste Treffen der CEPCA-Mitglieder stattfinden und bis zum Ende des Jahres komplette Spezifikationen für herstellerübergreifende Standards zur Heimvernetzung per Stromleitungen (Power Line Communication, PLC) entwickeln.
/ Christian Klaß
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Mit den geplanten CEPCA-Standards sollen Fernseher, Stereonalagen, PCs, Heimserver, IP-Telefone, Webcams, Haushaltsgeräte und sonstige Geräte problemlos Daten – nicht nur Audio und Video – über das heimische Stromnetz austauschen können. Dabei konkurriert CEPCA anscheinend mit dem für die Datenübertragung per Heimnetz bereits verbreiteten Homeplug-Standard, der es mittlerweile auf theoretische 85 Mbps schafft und für verschiedene Einsatzbereiche erweitert wird. Die CEPCA will ihre Übertragungstechnik mit Authentifizierungs- und Verschlüsselungsfunktionen kombinieren, um so den Datenaustausch zwischen den Geräten abzusichern. Zudem sollen die Geräte später per Plug-and-Play einfach ins Netzwerk eingebunden werden können.

Nach dem "Kick-off Meeting" im Juli soll ein CEPCA-Büro in Oregon seine Arbeit aufnehmen und Informationen für potenzielle neue Mitglieder liefern. Seit der Gründung im Januar sind noch Hitachi, Pioneer, Sanyo, Toshiba und Yamaha aufgenommen worden. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen die Partner vor allem die Interoperabilität von Produkten verschiedener Hersteller sicherstellen. Im Laufe des vierten Quartals 2005 will die CEPCA die Spezifikationen für ihren offenen Inhouse-Powerline-Standard fertig haben, vor 2006 werden also vermutlich keine darauf basierenden Geräte verfügbar sein.


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