Strato: "CountryFlatrate" für 4,99 Euro in kleineren Städten
Wer mangels Ausbau bisher kein DSL bekommt, wird von der Aktion nichts haben, setzt Strato doch auf die DSL-Infrastruktur der Telekom. Wo kein T-DSL zur Verfügung steht, gibt es auch keinen DSL-Anschluss von Strato und daran wird auch die als "Chip-DSL-Initiative" bezeichnete Werbeaktion nichts ändern.
Dennoch heißt es in der Ankündigung von Chip und Strato: "In einer gemeinsamen Aktion wollen das Computermagazin und der Internet-Dienstleister in Deutschland für faire Internet-Verhältnisse sorgen. Selbst in kleineren Kommunen heißt es dann: Surfen ohne Limit – für 4,99 Euro pro Monat." Leider bezieht sich das Ganze auf die erst kürzlich eingeführten Preisvorteile in Ballungsgebieten. Hier warten Anbieter wie Strato und 1&1 mit einer Art City-Flatrate auf, die deutlich günstiger ist als das jeweils deutschlandweite Angebot. Der Preis für den eigentlichen DSL-Anschluss bleibt davon unberührt.
Die Aktion gilt nur für rund 200 ausgewählte Orte ab 50.000 Einwohner, darunter auch kleinere Städte wie Hürth oder Melle. Allerdings setzt Strato dabei auf ein besonderes Vertriebsmodell, denn die Orte müssen sich quasi um die "CountryFlatrate" bewerben: Sobald in einem Ort 100 verbindliche Bestellungen vorliegen, soll eine "CountryFlatrate" für 4,99 Euro statt des normalen Tarifs von 8,99 Euro angeboten werden. Kommt das Angebot nicht zustande, können Interessierte zum teureren Tarif greifen, müssen dies aber nicht. In einigen größeren Städten ab 100.000 Einwohnern – darunter Aachen und Würzburg – sind 250 Bestellungen notwendig.
Die Werbeaktion läuft allerdings nur bis zum 30. Juni 2005.
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