Abo
  • Services:

Strato: "CountryFlatrate" für 4,99 Euro in kleineren Städten

Günstigere Konditionen bei ausreichender Nachfrage

Die Chip will zusammen mit Strato gegen die Zwei-Klassen-Gesellschaft in Sachen DSL in Deutschland vorgehen. Während Großstädter nicht nur schnell, sondern auch günstig surfen, bekommt die übrige Bevölkerung DSL-Anschlüsse allenfalls zu erheblich schlechteren Konditionen, heißt es zur Begründung. Das eigentliche Problem - Gebiete ohne DSL-Versorgung - bleiben dabei aber außen vor.

Artikel veröffentlicht am ,

Wer mangels Ausbau bisher kein DSL bekommt, wird von der Aktion nichts haben, setzt Strato doch auf die DSL-Infrastruktur der Telekom. Wo kein T-DSL zur Verfügung steht, gibt es auch keinen DSL-Anschluss von Strato und daran wird auch die als "Chip-DSL-Initiative" bezeichnete Werbeaktion nichts ändern.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Dennoch heißt es in der Ankündigung von Chip und Strato: "In einer gemeinsamen Aktion wollen das Computermagazin und der Internet-Dienstleister in Deutschland für faire Internet-Verhältnisse sorgen. Selbst in kleineren Kommunen heißt es dann: Surfen ohne Limit - für 4,99 Euro pro Monat." Leider bezieht sich das Ganze auf die erst kürzlich eingeführten Preisvorteile in Ballungsgebieten. Hier warten Anbieter wie Strato und 1&1 mit einer Art City-Flatrate auf, die deutlich günstiger ist als das jeweils deutschlandweite Angebot. Der Preis für den eigentlichen DSL-Anschluss bleibt davon unberührt.

Die Aktion gilt nur für rund 200 ausgewählte Orte ab 50.000 Einwohner, darunter auch kleinere Städte wie Hürth oder Melle. Allerdings setzt Strato dabei auf ein besonderes Vertriebsmodell, denn die Orte müssen sich quasi um die "CountryFlatrate" bewerben: Sobald in einem Ort 100 verbindliche Bestellungen vorliegen, soll eine "CountryFlatrate" für 4,99 Euro statt des normalen Tarifs von 8,99 Euro angeboten werden. Kommt das Angebot nicht zustande, können Interessierte zum teureren Tarif greifen, müssen dies aber nicht. In einigen größeren Städten ab 100.000 Einwohnern - darunter Aachen und Würzburg - sind 250 Bestellungen notwendig.

Die Werbeaktion läuft allerdings nur bis zum 30. Juni 2005.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Skyrim VR, Battlefront 2, GTA 5, Wolfenstein 2)
  2. (-20%) 31,99€
  3. 288,00€

marcel1982 10. Jun 2005

jetzt mal bitte beim thema bleiben kann man eigentlich darauf zählen, was diverse...

Aufklärer 03. Jun 2005

Naja, ich denke schon, dass die Infrastruktur in Berlin kostengünstiger zur Verfügung...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /