Emulatoren für Sonys PlayStation Portable (Update)
Dank der Memory-Stick-Unterstützung lassen sich Spiele vergleichsweise einfach auf die PSP übertragen: Emulator auf den Stick kopieren, ROM-Images mit übertragen und vom Menu der PSP aus den Emulator starten.
Aber nicht nur für alte Handhelds ist die PSP eine gute Basis, auch für ältere stationäre Systeme gibt es Emulatoren. Der Bildschirm der PSP ist mit 480 x 272 Pixeln nicht so hoch aufgelöst wie ein Fernseher, die meisten alten Konsolen nutzen jedoch sowieso selten so hohe Auflösungen. Populäre Konsolen wie das Super Nintendo(öffnet im neuen Fenster) oder Segas Genesis(öffnet im neuen Fenster) (Mega Drive) können genauso emuliert werden wie Exoten des hier zu Lande nie erschienenen Neo Geo CD(öffnet im neuen Fenster) von SNK, eine Konsole, die insbesondere für ihre erstklassigen Arcade-Spiele bekannt war.
Eine Emulation für den MSX-Computer bzw. die Konsolenversion des damaligen Computerstandards findet sich ebenfalls in einer frühen Version(öffnet im neuen Fenster) .
Die PSP soll im "PSP Value Pack" erst ab September für 249,95 Euro in Deutschland zu haben sein .
Nachtrag vom 3. Juni 2005, 13:00 Uhr:
Zu Beachten ist: Die PSP kann nur mit der Firmware-Version 1.0 vom Memory Stick Duo zum Laufen gebracht werden. Spätere Firmware-Versionen erlauben dies nicht mehr – laut Sony Computer Entertainment Deutschland ist ein Downgrade zu einer älteren Firmware nicht oder zumindest nur mit viel Aufwand möglich. In der Regel können nur neuere Versionen eingespielt werden. Privat entwickelte PSP-Software bleibt damit weiter Tüftlern und PSP-Kunden der ersten Stunde vorbehalten. Allzu freizügig will Sony nicht sein, auch wegen der ersten UMD-Hacks. Entwicklerkits für PSP-Kunden sind derzeit nicht vorgesehen. [von Andreas Sebayang]



