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Thüringen setzt verstärkt auf Microsoft

Innovationspartnerschaft soll Beschäftigung in Thüringen sichern. Der Freistaat Thüringen will in Sachen Bildung und Innovation künftig stärker auf Microsoft setzen, um so zur Beschäftigungs- und Standortsicherung in Thüringen beizutragen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten jetzt Prof. Jens Goebel, Kultusminister des Freistaats Thüringen, und Wolfgang Branoner, Direktor Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH.
/ Jens Ihlenfeld
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Microsoft wird dabei eine Patenschaft für die Gründerwerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar übernehmen. Zudem soll das "Schlaumäuse-Programm" von Microsoft zur Förderung von Sprachkompetenz im Vorschulalter auf weitere 50 Thüringer Kindergärten pro Jahr ausgeweitet werden. Die Partnerschaft sieht darüber hinaus eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Microsoft und den Thüringer Hochschulen sowie eine Reihe von Pilotprojekten vor.

So will Microsoft im Rahmen seiner bundesweiten Gründerinitiative "unternimm was." gemeinsam mit der Gründerwerkstatt neudeli studentische Existenzgründer aus den Bereichen IT, Medien und Design fördern. Die Patenschaft für neudeli umfasst darüber hinaus auch eine finanzielle Unterstützung der Gründerwerkstatt mit 20.000 Euro pro Jahr.

Acht Thüringer Kindergärten nehmen bereits an dem Schlaumäuse-Programm von Microsoft zur Förderung der frühkindlichen Sprachkompetenz teil, weitere 50 sollen nun folgen. Neben der frühkindlichen Sprachkompetenz soll auch der Fremdsprachenerwerb gefördert werden.

Auch soll die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und den Hochschulen des Freistaats weiter ausgebaut werden. Unter anderem sollen gezielt junge Wissenschaftler und engagierte Studenten aus Informatik- und Technik-Studiengängen durch die Bereitstellung moderner Technik und Informationen sowie durch die Vermittlung von Kontakten und gezielte Projektförderung unterstützt werden.

Darüber hinaus wollen die Partner ein Kulturportal entwickeln, das internationalen Besuchern die kulturelle Vielfalt in Thüringen präsentieren soll und ein Pilotprojekt "papierloses Ministerium" sowie ein Projekt zu modernen Lernplattformen starten.


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