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Neue Nokia-Handys speziell für kommende Mobilfunkmärkte

Nokia zeigt neue Einsteiger-Handys für Wachstumsmärkte. Im kenianischen Nairobi hat Nokia zwei neue Mobiltelefone vorgestellt, die vor allem die Bedürfnisse von Einsteigern abdecken und dazu dienen sollen, neue Märkte durch geringe Gerätekosten zu erschließen. Somit will Nokia mit den neu vorgestellten Dual-Band-Handys Nokia 1110 und Nokia 1600 durch niedrige Kosten punkten.
/ Ingo Pakalski
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"Die Anzahl der neuen Mobilfunkkunden in schnell wachsenden Märkten nimmt weiterhin stark zu. Dabei ist die Wachstumsrate nirgendwo größer als in Afrika. Bis zum Ende dieses Jahres erwartet Nokia, dass es in Afrika 100 Millionen Mobilfunkkunden geben wird und sich diese Zahl bis 2009 auf 200 Millionen verdoppeln wird", erklärte Juha Pinomaa, Vice President Entry Business Line Mobile Phones bei Nokia.

Nach seiner Ansicht war Nokia maßgeblich daran beteiligt, dafür zu sorgen, dass bis zum Jahr 2010 mehr als 3 Milliarden Kunden mit Mobiltelefonen ausgestattet sein werden. Dies bringe etliche Vorteile, wozu Pinomaa zählt, dass neue Arbeitsplätze geschaffen und soziale Dienste neue Kommunikationswege bringen würden. Es "hilft sogar dabei, die Wirtschaft anzukurbeln", meint Pinomaa.

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"Nokia ist davon überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg in neuen Wachstumsmärkten wie Afrika darin liegt, eng mit den Netzbetreibern zusammenzuarbeiten, um die Gesamtkosten der Mobiltelefonnutzung für den Kunden zu senken", heißt es weiter von Pinomaa. Ebenso wichtig sei für Nokia aber auch eine enge Zusammenarbeit mit den Regierungsbehörden, um mögliche Grenzen zu überwinden, die den Fortschritt behindern könnten.

Mit einer Kombination aus Mobiltelefonen, Netzinfrastrukturlösungen und einem regulierten Wettbewerbsumfeld erwartet Nokia eine mobile Kommunikationslandschaft, in der Netzbetreiber ihren Kunden mobile Dienste zu einem Preis von nicht mehr als 5,- US-Dollar monatlich rentabel anbieten können. "Wenn die Kosten mobiler Dienste so günstig werden, ist ein deutlich beschleunigtes Wachstum in diesen Märkten absehbar", prognositizert Pinomaa abschließend.

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Das Schwarz-Weiß-Display im neu vorgestellten Nokia 1110 liefert eine inverse Darstellung, arbeitet also mit weißem Text auf schwarzem Hintergrund, wovon sich Nokia besonders bei hellem Umgebungslicht eine kontrastreiche Darstellung verspricht. Das 103,8 x 43,8 x 17 mm messende Nokia 1110 wiegt mit Akku 80 Gramm und soll eine Sprechzeit von rund 5 Stunden sowie eine Stand-by-Zeit von bis zu 15 Tagen liefern.

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Auch das Nokia 1600 kommt bei einem Gewicht von 85 Gramm auf eine Akkulaufzeit von 5 Stunden für Gespräche und maximal 15 Tagen im Bereitschaftsmodus. Im Unterschied zum Nokia 1110 verfügt das 104,2 x 44,7 x 17,2 mm messende Nokia 1600 über ein Farbdisplay, das bis zu 65.536 Farben darstellt.

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Beide Modelle unterstützen polyphone Klingeltöne und werden als Dual-Band-Modell wahlweise für die GSM-Netze 900 und 1.800 MHz oder für die GSM-Netze 850 und 1.900 MHz auf den Markt kommen. Sie enthalten einen grafikorientierten Demonstrationsmodus, der einem die wichtigsten Telefonfunktionen beibringt. Im Demo-Modus lassen sich auch ohne eingelegte SIM-Karte vorinstallierte Spiele aufrufen. Zudem verspricht Nokia eine einfachere Bedienung durch eine neue Menüstruktur und spendiert beiden Mobiltelefonen eine sprechende Uhr mit Alarmfunktion.

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Nokia will die neuen Mobiltelefone im Verlauf des dritten Quartals 2005 auf den Markt bringen. Das Nokia 1110 soll es dann für 65,- Euro zzgl. Steuern geben, während das Nokia 1600 ohne Steuern auf einen Preis von 85,- Euro kommt. Alle Preisangaben gelten ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrages.

Außerdem zeigte Nokia die netzwerkbasierte Lösung "Prepaid Tracker", die minutengenaue Abrechnungsinformationen bei der Nutzung von Prepaid-Diensten bietet und diese automatisch nach jedem Telefongespräch oder jeder Mitteilung Nutzern von Prepaid-Diensten auf dem Mobiltelefon anzeigt. Kunden brauchen so nicht erst den Kontostand beim Netzbetreiber abzufragen. Die ersten Geräte mit Prepaid-Tracker-Unterstützung sind die beiden vorgestellten Nokia-Modelle 1110 und 1600.


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