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Red Hat stellt Directory Server vor (Update)

LDAP-Server basiert auf dem Netscape Directory Server

Red Hat hat auf seiner Hausmesse, dem Red Hat Summit, in New Orleans einen eigenen Directory Server vorgestellt. Dieser basiert auf dem Netscape Directory Server, den Red Hat im September 2004 von AOL übernommen hat. Er wird auch unter der GPL frei verfügbar sein.

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Die hoch skalierbare Open-Source-Lösung für das Identitätsmanagement in Unternehmen soll ab Mitte Juni 2005 im Rahmen des gleichen Abonnementmodells wie Red Hat Enterprise Linux verfügbar sein. Ab sofort stellt Red Hat den einstmals proprietären Code von Netscapes LDAP-Implementierung unter der GPL zur Verfügung. Dazu startet Red Hat das "Fedora Directory Server"-Projekt.

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Der Fedora Directory Server ist ein LDAP-konformer Server, der Infrastruktursicherheit und -managementfähigkeit durch eine Zentralisierung der Anwendungseinstellungen, Nutzerprofile, Gruppendaten, Richtlinien und Zugangskontrolldaten in einem netzwerkbasierten Verzeichnis ermöglichen soll. Weiter vereinfacht wird das Management durch Funktionen wie Multi-Master-Replikation und automatische Wiederherstellung. Administratoren können zudem die Sicherheit ihrer Netze verbessern, indem sie eine einzelne Authentifizierungsquelle einsetzen. Er ist mit Fedora Core 3 und Solaris 9 kompatibel.

Der Red Hat Directory Server wurde als integrierte, sichere Lösung für Red Hat Enterprise Linux, die HP-UX-11i-Betriebssystemumgebung auf HP Integrity und HP 9000 Servern sowie Solaris-Systeme konzipiert. Erhältlich ist das neue Produkt für Red Hat Enterprise Linux 3 und 4, Solaris und die HP-UX-11i-Betriebssystemumgebung auf HP Integrity und HP 9000 Servern. Jede Version wird ab der ersten Produktverfügbarkeit fünf Jahre lang unterstützt und bietet Abonnenten über das Red Hat Network den Zugriff auf Updates und Upgrades.

In den nächsten Monaten will Red Hat der Community voraussichtlich weitere von AOL/Netscape erworbene Technologien unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung stellen. Als nächstes Projekt ist das Fedora Global File System (GFS) geplant.



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