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Biometrie-Reisepass mit RFID-Chip kostet 59,- Euro

Eine Speicherung der biometrischen Daten in einer Zentraldatei wird es nicht geben, wie Schily betont: "Die biometrischen Merkmale werden ausschließlich beim Bürger erhoben und nur im Chip des Dokuments gespeichert, das der Bürger bei sich trägt. Eine zentrale Speicherung der Passdaten ist in der EU-Verordnung nicht vorgesehen. Das nationale Passgesetz sieht darüber hinaus ein klares Verbot einer zentralen Passdatei vor."

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Bereits ausgegebene Pässe werden auch nach dem 1. November 2005 ihre bis zu zehnjährige Gültigkeit behalten. Das gilt auch für die zwischen Ende 2005 und Anfang 2007 ausgestellten Pässe, die nur das Foto enthalten. Nach der ePass-Einführung kann man sowohl mit Pässen der alten als auch der neuen Generation weiterhin visumfrei in die USA einreisen. Eine gesonderte biometrische Erfassung der Einreisenden durch die US-Behörden kann es natürlich unabhängig davon weiterhin geben.

Ab dem 1. November 2005 wird für die Passantragstellung ein Passbild benötigt, das frontal aufgenommen sein muss. Da die alten Pässe ihre Gültigkeitsdauer behalten, werden zunächst nur wenige Personen an den Grenzen mit ePass erscheinen. Mit dem allmählichen Ansteigen dieser Zahl werden die Grenzkontrollpunkte sukzessive mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet, bis 2008 eine flächendeckende Ausstattung erreicht sein soll.

Durch den technischen Mehraufwand für das Passbuch, den Speicherchip, die Erfassung der biometrischen Daten und ihre Aufnahme in den ePass erhöht sich die Passgebühr auf 59,- Euro für weiterhin zehn Jahre gültige Pässe. Die Passgebühr enthält auch eine pauschale Verwaltungsgebühr für die Bearbeitung in den Kommunen. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit weiterhin im unteren Bereich: Beispielsweise werden die biometrischen Pässe nach Angaben des Bundesinnenministeriums in den USA voraussichtlich umgerechnet etwa 75,- Euro kosten, in Großbritannien rund 103,- Euro.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, drängt derweil auf ein möglichst hohes Maß an Sicherheit, insbesondere im Hinblick auf den integrierten RFID-Chip: "Die Vorgaben der EU-Verordnung zur Einführung biometrischer Pässe müssen erst Mitte 2006 umgesetzt werden. Ich appelliere an das Bundesinnenministerium, die zur Verfügung stehende Zeit zu nutzen, um ein möglichst hohes Maß an Datenschutz und Sicherheit bei den biometriegestützten Pässen zu erreichen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei ein technisches Sicherheitskonzept zum Schutz der in einem Funkchip gespeicherten Daten. Ein solches Sicherheitskonzept ist mir bisher nicht zugänglich gemacht worden. Ich biete meine Mitarbeit an der Entwicklung dieses Konzepts an."

Zweifel an der erhöhten Sicherheit durch die Einbeziehung von Fingerabdrücken übte wiederholt der Chaos Computer Club: Die CCC-Arbeitsgruppe Biometrie dokumentiert, wie einfach sich Fingerabdrücke fremder Personen zur Überlistung biometrischer Erkennungsgeräte fälschen lassen. Im Wesentlichen genüge es, sich den Fingerabdruck z.B. durch kurzzeitigen Zugriff auf ein Trinkglas oder einen anderen berührten Gegenstand zu verschaffen.

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DGPunkt 16. Apr 2008

Aber Hauptsache erstmal zurückwettern, wenn jemand etwas Negatives schreibt, was?!? Ich...

kimmi 10. Jan 2007

ja ja so ist das was enthält das???

Hügette - Alfonsa 29. Aug 2006

olli 01. Feb 2006

Da haste! Gerade mal zwei Stunden benötigten holländische Hacker, um die Verschlüsselung...

T.Gebert 12. Jan 2006

hab mir mal auf der website http://www.beel.org/epass die leseproben angeschaut. kann ich...


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