Sidekick II von T-Mobile bis Jahresende mit Daten-Flatrate. Wie bereits zur CeBIT 2005 angekündigt, bringt nun auch T-Mobile den Sidekick II alias Hiptop2 von Danger in Deutschland auf den Markt. E-Plus bietet das Gerät bereits seit April 2005 an und kombiniert es mit einer Daten-Flatrate, während man bei T-Mobile nur ein nun aufgestocktes Inklusiv-Volumen für einen geringfügig niedrigeren Monatspreis erhält. Immerhin bis Ende 2005 erhält man den Sidekick II bei T-Mobile mit Daten-Flatrate.
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Am Grundkonzept des Hiptop bzw. Sidekick hat sich auch mit dem neuen Modell nichts geändert: Unter einem aufklappbaren Display steckt eine hintergrundbeleuchtete Mini-Tastatur, worüber unterwegs bequem Texte eingegeben werden können. Danger überarbeitete das Gehäuse an einigen Stellen und machte es rund 25 Prozent flacher. Die Navigationstaste wurde aus dem Tastaturbereich herausgenommen und ist nun auch bei abgedeckter Tastatur erreichbar. Über neue Steuertasten will der Hersteller Danger zudem die Gerätebedienung vereinfacht haben.
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Außerdem erhielt der Sidekick II eine integrierte VGA-Digitalkamera samt Blitzlicht, während das Vorgängermodell noch mit einer ansteckbaren Kamera mit niedrigerer Auflösung ausgeliefert wurde. Die Digitalkamera schießt Bilder mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln, welche auf dem in Auflösung und Farbanzahl unveränderten transflektiven TFT-Display bei 240 x 160 Pixeln sowie maximal 65.536 Farben erscheinen. Ab Herbst 2005 will T-Mobile auch den Versand per MMS ermöglichen. Aufgestockt wurde der Arbeitsspeicher, der nun bei 32 MByte RAM sowie 16 MByte Flash-ROM für das Betriebssystem und die Applikationen liegt.
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Das 130 x 66 x 22 mm messende Tri-Band-Smartphone arbeitet in den GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt GPRS der Klasse 10. Neben den normalen Handy-Funktionen ist der Sidekick II vor allem auf die mobile Bearbeitung von E-Mails ausgerichtet, wozu die integrierte Tastatur genutzt werden kann. Bei Telefonaten wird entweder das geschlossene Gerät ans Ohr gehalten oder man verwendet ein Kabel-Headset. Der Einsatz eines Bluetooth-Headsets ist leider nicht möglich, weil auch der Sidekick II eine entsprechende Funktion nicht bietet. Anrufe signalisiert das Smartphone per MIDI-Ton, Blink-LED oder Vibrationsalarm, wobei sowohl die Klingeltöne als auch die Vibrationsfunktion nach Herstellerangaben verbessert wurden.
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Das Betriebssystem auf Java-Basis deckt alle benötigten Smartphone-Funktionen ab und bietet einen E-Mail-Client, einen HTML-Browser sowie PIM-Programme zur Termin- und Adressverwaltung. Neben dem AOL Instant Messenger (AIM) liegt nun auch der Yahoo-Messenger bei, um darüber mit anderen auch unterwegs Instant Messages auszutauschen. Das Adressbuch kann Kontakte mit einem Foto versehen, das bei Anrufen erscheint und eine leichtere Identifikation erlauben soll. Für einen besseren Datenaustausch mit dem PC liegt nun IntelliSync bei, um Kalender- und Adressdaten sowie Aufgaben mit Microsoft Outlook abgleichen zu können. Ferner wurde die Unterstützung von vCards nachgerüstet.
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E-Mails gelangen per Push-Dienst auf das Gerät, wozu bis zu drei POP3-Postfächer abgefragt werden. Dateianhänge in Form von Word-Dokumenten, PDF-Dateien sowie Bildern der Formate JPG, GIF und PNG lassen sich auf dem Smartphone darstellen. Für eine zügige Übermittlung von Webseiten und E-Mails werden diese Daten von einem Hiptop-Server komprimiert an das Gerät gesendet. Der 184 Gramm wiegende Sidekick II soll mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von bis zu 4,5 Stunden liefern.
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Wie T-Mobile bekannt gab, wird der Sidekick II ab dem 1. Juni 2005 im Handel zu haben sein. Bei Abschluss eines 24-Monatsvertrags im Tarif Relax 50 kostet das Gerät 99,95 Euro, was dem Preis bei E-Plus entspricht, nur dass man dort eine dauerhafte Daten-Flatrate erhält. Immerhin bietet T-Mobile den Sidekick II bis Ende des Jahres mit einer Daten-Flatrate an. Ab dem 1. Januar 2006 erhält man dann für monatlich 15,- Euro nur noch ein nun aufgestocktes Datenvolumen von 30 MByte. Noch auf der CeBIT 2005 hat T-Mobile zum gleichen Preis nur ein Datenvolumen von 20 MByte in Aussicht gestellt. Bei Überschreitung dieses Limits fallen für jedes weitere MByte Kosten von 1,90 Euro an.