ATI Crossfire: SLI-Konkurrent mit Zusatznutzen

Neu: Lastverteilung mit Tiles
Neu: Lastverteilung mit Tiles
Bei der Lastverteilung zwischen zwei Karten arbeitet Crossfire wie Nvidias SLI entweder mit "Alternate Frame Rendering" (AFR) oder "Split Frame Rendering" (SFR). Bei Ersterem werden die einzelnen Frames abwechselnd berechnet: eine Karte für die geradzahligen, eine für die ungeradzahligen Frames. Beim SFR rechnet jede Karte nur einen Teil des Frames, das Bild wird also horizontal zwischen Karten aufgeteilt, was aber nicht sichtbar ist. Crossfire kennt noch einen zusätzlichen Modus, den ATI als "SuperTiling" bezeichnet. Dabei wird die darzustellende Szene schachbrettartig in Kacheln (Tiles) aufgeteilt.

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Im Unterschied zu SLI soll bei Crossfire der Treiber den optimalen Modus der Bildaufteilung selbst auswählen. Das Einstellen von Profilen ist laut ATI, anders als bei SLI, bei Crossfire nicht nötig. Dadurch sollen alle Anwendungen mit beiden Karten laufen können. Wie ATI das gelöst hat, verrät das Unternehmen noch nicht. Immerhin legte das Unternehmen auch schon eigene Benchmarks mit älteren Titeln wie UT2003, Return to Castle Wolfenstein und Splinter Cell vor, die zum Teil deutliche Beschleunigungen erhalten sollen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass sich auch Nvidias SLI für nicht direkt vom Hersteller unterstützte Titel freischalten lässt. Dieser Aufwand entfällt bei Crossfire.

SuperAA arbeitet mit verschobenem Pixelzentrum
SuperAA arbeitet mit verschobenem Pixelzentrum
Gerade bei älteren Programmen ist jedoch eine weitere Beschleunigung oft nicht mehr sinnvoll - 100 oder 200 Frames machen für den Bildeindruck keinen Unterschied mehr. Statt des verteilten Rechnens kann man mit Crossfire die Mehrleistung dann für eine erweiterte Kantenglättung nutzen, bei ATI "Super Antialiasing" genannt. Die beiden Karten arbeiten dabei mit einem unterschiedlichen Pixelzentrum. Die so gerenderten Bilder werden vor der Ausgabe wieder zusammengesetzt. Da ATI das eigentliche Antialiasing mit dem Supersampling zusammenrechnet, kommt das Unternehmen bei seiner Zählweise marketinggerecht auf effektiv 12x- oder 14x-Antialiasing.

Insgesamt wirkt ATIs Lösung auf dem Papier zunächst viel flexibler als SLI - was bei einer Markteinführung sechs Monate nach SLI wohl auch nötig ist. Ob wirklich alle älteren X800- und X850-Karten mit den neuen Crossfire-Produkten laufen, muss sich noch zeigen - und vor allem, ob und wie weit wirklich alle Programme beschleunigt werden können. Ein entscheidender Vorteil ist jedoch der Verzicht auf eine interne Verbindung. Damit könnte Crossfire in Zukunft auch mit offiziellem ATI-Support auf anderen Chipsätzen laufen. Gebunden ist das Konzept ja an die neuen Crossfire-Grafikkarten, welche die Verwaltung übernehmen. [von Nico Ernst]

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 ATI Crossfire: SLI-Konkurrent mit Zusatznutzen
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Sven S. 03. Nov 2006

Nee nee nicht nVidia hat das Doppelkartenprozedere entwickelt.Der Vorreiter war 3dfx und...

Chefredaktor 02. Jun 2005

lol

The Howler 01. Jun 2005

Mein ich auch... oder gibt es X800Pro Karten mit 128MB?! Nicht dass ich wüsste!

The Howler 01. Jun 2005

Japp, und effektiv gibt dein Monitor ohnehin nur maximal 100Herz her ^_^ Dann hör ich...

nf1n1ty 31. Mai 2005

Was hast du für ein Hobby? Tischtennisspielen? Modelleisenbahn? Irgendwas Sammeln...



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