LCD-Beleuchtung: Philips setzt auf Glühkathoden

Keinen Sample-&-Hold-Effekt mehr bei LCDs dank Aptura?

Mit einer Investition von 40 Millionen Euro will Philips seine bisher nur für Breitbild-LCD-TVs gedachte LCD-Hintergrundbeleuchtung "Aptura" fördern. Aptura basiert auf Glühkathoden und soll ein gravierendes LCD-Problem beseitigen helfen.

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Philips sprach im Januar/Februar 2005 davon, mit Aptura die Backlight-Helligkeit um 300 Prozent gesteigert zu haben. Durch eine im Scanning-Mode betriebene Hochleistungslampe soll der Sample-&-Hold-Effekt von LCDs beseitigt werden - das Nachleuchten von Pixeln bis zum neuerlichen Beschreiben derselbigen soll damit bei Animationen nicht mehr zu verwischten Bildern führen.

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Außerdem soll das LCD per Aptura automatisch auf die Szenenhelligkeit gedimmt werden, um so etwa in dunklen Szenen den Grauanteil zu verringern. Auch sollen mit Aptura bestückte LCDs einen größeren Blickwinkel als herkömmliche LCDs aufweisen und die Fertigung von Aptura recht günstig sein. Zwar setzt Philips auch weiterhin auf die Entwicklung von LED-Backlights, doch Glühkathoden sollen günstiger herzustellen sein. Einen ersten LCD-TV mit Aptura stellte Philips anlässlich der CES im Januar 2005 vor.

Ein großer Teil der von Philips nun angekündigten Investition in Aptura, eine Technik, die Philips auch in Lizenz anbieten will, soll an Philips Leuchtkörper-Fabrik im niederländischen Roosendaal gehen.

Nachtrag vom 31. Mai 2005, 16 Uhr:
Auf Nachfrage von Golem.de erklärte ein Philips-Sprecher, dass LCD-TVs mit Aptura-Hintergrundbeleuchtung ab dem ersten Quartal 2006 auf den Markt kommen werden.

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