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Jugend forscht - Bundessieger 2005 ausgezeichnet

Bundespräsident würdigt die 40-jährige Geschichte des Nachwuchswettbewerbs. Die Sieger des 40. Bundeswettbewerbs "Jugend forscht" stehen fest. In Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn wurden die besten Jungforscherinnen und -forscher in einer Feierstunde in der DASA in Dortmund ausgezeichnet.
/ Andreas Donath
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Für das Bundesfinale hatten sich 218 Jugendliche qualifiziert, die ihre 120 Projekte in sieben Fachgebieten einer Expertenjury aus Wissenschaft und Wirtschaft präsentierten. Die viertägige Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem diesjährigen Paten, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, ausgerichtet.

Bundespräsident Horst Köhler zeichnete Jörg Metzner (19) und Marcel Schmittfull (17) mit dem von ihm gestifteten Preis für ihre Arbeit aus. Die Jungforscher aus Hessen überzeugten die Jury mit einer physikalischen Untersuchung zur Kunst des Bauchredens. Den Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit überreichte Bundesbildungsministerin Bulmahn an Igor Gotlibovych (17) und Renate Landig (19). In ihrem Projekt "Vielecke im Waschbecken" analysierten die beiden Bayern unerwartete Symmetriebrechungen im Fließverhalten von Flüssigkeiten. Der Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit ging an den Baden-Württemberger Yanxiang Zhou (17). Sein Computerprogramm zur Modellierung bislang unbekannter Proteinstrukturen ist laut Angaben der Veranstalter des Wettbewerbs nun ein wichtiges Verfahren für die Entwicklung neuer Medikamente.

Siegreich waren auch zwei Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen: Das "Labor für die Westentasche" brachte Stephen Schulz (19) den Bundessieg in Chemie. Ebenfalls den 1. Platz errang Sebastian Hess (19) mit seiner Arbeit über fleischfressende Moose im Fachgebiet Biologie. Die Hamburger Nils Stoye (19), Torsten Rieger (19) und Justus Menzel (17) siegten im Fachgebiet Arbeitswelt mit der Entwicklung einer neuartigen PC-Tastatur, deren Tastenanordnung nach der Häufigkeit von Zeichen und Buchstabenkombinationen sowie der Stärke der einzelnen Finger und weiteren Tests vorgenommen wurde. Mit der RISTOME-Tastatur soll man die Schreibgeschwindigkeit um ungefähr 25 Prozent erhöhen können. Weitere Bundessieger wurden in den Fächern Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik (Dreiecksfolgen und ihre Grenzpunkte) sowie Physik ausgezeichnet.

"Jugend forscht ist eine echte Erfolgsgeschichte", hob Bundespräsident Horst Köhler in seinem Grußwort hervor. "Dieser Erfolg ist vielen zu verdanken: den Betreuern, den Juroren, den Patenunternehmen, den Förderern. Ihr gemeinsames Engagement ist beispielhaft und schafft eine unverwechselbare Atmosphäre zur Förderung von Kreativität und zur Anerkennung von Leistung. Erfolgreiche Praktiker haben bei Jugend forscht erfahren, dass Neugier und Leidenschaft, kritisches Denken und Ideen, Mut und Leistungsbereitschaft zum Erfolg führen.".

Die Forschungsprojekte aller Bundeswettbewerbsteilnehmer sind in einem PDF(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.


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