IPv6 für Linksys-Router WRT54G
Der WRT54G kann mit der neuen Open-Source-Firmware einen öffentlich routbaren /64-IPv6-Prefix anfordern, Adressen aus diesem Pool an Geräte im heimischen Netzwerk vergeben und den entsprechenden Ipc6-Verkehr ins öffentliche Internet routen. Dabei können IPv6 und IPv4 nebeneinander genutzt werden, ohne dass sie sich in die Quere kommen.
Earthlink will mit der Firmware ein Gerät schaffen, das als Vehikel zur Einführung von IPv6 genutzt werden kann, um so wieder direkte Verbindungen zwischen Systemen zu erlauben, ohne dabei auf NAT (Network Address Translation) zurückgreifen zu müssen. Earthlink selbst bietet eine Vergabe eines /64-Prefix für IPv6 auf experimenteller Basis an.
In Kombination mit der IPv6-Firmware ist das Gerät im heimischen Netzwerk aus dem Internet direkt erreichbar. Allerdings liefert Earthlink die Firmware mit einer restriktiv konfigurierten Firewall aus. Eingehende Verbindungen sind nur auf TCP-Port 22 (SSH) und UDP-Ports über 1024 erlaubt.
Noch ist die Software laut Earthlink aber als als Prototyp im Alpha-Stadium zu verstehen. Sie steht auf den Seiten von Earthlink zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
Möglich ist diese modifizierte Firmware nur, da Linksys nach einigem Drängen des Projekts gpl-violations.org(öffnet im neuen Fenster) die Firmware des Linux-basierten Routers veröffentlicht hat. Seitdem sind in verschiedenen Projekten Alternativen zur Original-Firmware entstanden, die das Gerät um neue Funktionen erweitern.
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