PhysX: Dollar-Preis für Physik-Beschleuniger bekannt
Mit Asus hat Ageia bisher nur eine prinzipielle Übereinkunft geschlossen, derzufolge Asus eigene PhysX-Steckkarten entwickeln und verkaufen werde. 100-prozentig in trockenen Tüchern scheint diese Abmachung bisher aber noch nicht zu sein. Beide Partner halten sich mit konkreten Ankündigungen deshalb noch zurück und wollen erst später mehr zu ihren gemeinsamen Plänen bekannt geben.
Mit genügend Leistung für mehrere tausend bis zehntausend simulierbare Objekte soll PhysX deutlich realistischere 3D-Welten ermöglichen. Der PhysX-Chip soll speziell für die Simulation von Festkörpern, Flüssigkeiten, Kleidung und Haaren sowie Kollisionsberechnungen optimiert sein und bei den dafür nötigen Berechnungen um ein Vielfaches effizienter und leistungsfähiger als PC-Prozessoren sein.
Ageia erwartet erste marktreife PhysX-Steckkarten gegen Ende 2005 – passend zur Auslieferung erster davon profitierender Spiele , die dafür auf Ageias Software-Physik-Engine NovodeX setzen müssen. Diese nutzt sowohl Dual-Core-CPUs als auch die PhysX-Karten, sofern vorhanden. Nun nannte Ageia auch erstmals Preise: etwa 250,- bis 300,- US-Dollar sollen die PhysX-Steckkarten kosten. Wer hohe Realitätsansprüche hat, muss also in Zukunft nicht nur bei der Grafikhardware, sondern auch beim Physikbeschleuniger ordentlich Geld ausgeben. Aber was tut man nicht alles für die Simulation in viele Einzelteile zerberstender Gebäude, bombastischer Explosionen und sanft wallenden Haars?



