Asus: SLI-Mainboard mit Intel-Chipsatz
Wie ein Blick auf die Bilder in dieser Meldung zeigt, ist Vollausstattung und Übertaktungsfreundlichkeit jedoch nicht das herausragende Feature des neuen Asus-Boards. Vielmehr sitzt neben den beiden PCI-Slots ein zusätzlicher, in Schwarz gehaltener Steckplatz, der sich mechanisch für PCI-Express-Grafikkarten mit 16 Lanes zu eignen scheint. Asus erklärte, dass man sich dafür die vier zusätzlichen Lanes der 955X-Southbridge zu Nutze gemacht habe. Der Steckplatz sei jedoch "für zukünftige Anwendungen" reserviert. Dennoch lag während der Veranstaltung auf dem Board ein braunes Brückenkabel, das der für Nvidias SLI-Karten nötigen Verbindung verblüffend ähnelte. Es wird mit dem Board geliefert.
Daran haken SLI-ähnliche Designs, wie sich schon bei VIAs ersten PCIe-Chipsätzen gezeigt hat. Auch dort soll SLI im Prinzip funktionieren, Nvidias Original-Treiber unterstützten die Funktion jedoch nicht abseits der Nforce4-Chipsätze . Auch für das Asus-Board muss sich nun also jemand finden, der als Hack oder zumindest "halboffiziell" den SLI-Support freischaltet – sofern Nvidia nicht selbst seine Treiber auch für andere Lösungen öffnet. [von Nico Ernst]
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