Marktstart für Intels Pentium D und 945-Chipsätze (Update)

Pentium D
Pentium D
Im Rahmen seiner Vorstellung der neuen Produkte im Mercedes-Benz-Hochhaus in München kündigte Intel jedoch auch einen neuen Single-Core-Prozessor an. Es ist der Pentium 4 670, der nun wie auch sein Pendant der 500er-Reihe mit 3,8 GHz und für OEMs für 851,- Dollar zu haben ist. In seinen Unterlagen empfiehlt Intel die 600er-Serie auch nach wie vor für den Einsatz in Bürorechnern, den Pentium D hält man zunächst für das "Digital Home" für geeigneter, sieht ihn aber auch gerne in professionell verwendeten Rechnern. In der Tat profitieren Multimedia-Anwendungen derzeit am ehesten von den zwei Kernen, da sie beispielsweise beim De- und Encoding von Medien leicht in mehrere Threads aufzuteilen sind.

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Die neuen Prozessoren passen mechanisch in den bestehenden Sockel 775. Für den Pentium D sind jedoch neue Boards nötig, da Intel die Spannungsversorgung geändert hat. Umgekehrt laufen aber ältere Pentium 4 der 500er- und 600er-Serie auch in den neuen Mainboards.

Intel 945P
Intel 945P
Gegenüber dem bisher aktuellen Brot- und Butter-Chipsatz 915 sind die Neuerungen am für den Pentium D geeigneten Chipsatz 945 von geringer Zahl. Statt maximal DDR2-Speicher mit effektiv 533 MHz werden jetzt DDR2-Module mit effektiv 667 MHz unterstützt. Der Chipsatz kann leider weiterhin nur 4 GByte Speicher adressieren. Wer mehr Speicher benötigt muss zum 955X greifen, womit 64-Bit-Anwendungen dann auf bis zu 8 GByte Speicher zugreifen können.

Der 945 unterstützt Intels Fernwartungssystem Active Management.

Die Variante mit integrierter Grafik, der 945G, verfügt anders als der 945P über einen leicht modifizierten Grafikkern namens GMA950, der vor allem vom schnelleren Speicher profitiert - wenn man denn das noch sehr teure DDR2-667-SDRAM einsetzt. Da alle bisherigen LGA775-Prozessoren mit den 945-Chipsätzen laufen, unterstützen die neuen PC-Getriebe auch sämtliche FSB-Takte dieser CPUs von effektiv 533 über 800 bis 1.066 MHz.

Das Serial-ATA-Interface des 945 kann nun theoretisch 3 GBit Daten pro Sekunde übertragen. Die weiteren Eigenschaften entsprechen dem 955X und finden sich in einer früheren Meldung. Anders als der 955X arbeiten die 945-Chipsätze aber nicht mit Intels besonders kurzem Speicherpfad "PAT", der Speicherzugriffe nochmals etwas beschleunigen kann.

Die neuen Prozessoren und Chipsätze sind ab sofort verfügbar, im Laufe der nächsten Tage ist mit zahlreichen Ankündigungen von PC-Herstellern zu rechnen. [von Nico Ernst]

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