Nokia zeigt Linux-Handheld mit WLAN - ohne Handy-Funktionen

Nokia 770 besitzt Touchscreen mit Auflösung von 800 x 480 Pixeln

Auf der LinuxWorld-Konferenz in New York hat Nokia eine neue Produktkategorie mit der Bezeichnung "Internet Tablet" vorgestellt, worin als Betriebssystem nicht das von den Nokia-Smartphones bekannte SymbianOS, sondern Linux verwendet wird. Den Anfang der neuen Produktreihe macht das Nokia 770, das für den Internetbesuch mit WLAN-Funktion ausgestattet ist - Mobilfunk-Funktionen findet man darin keine.

Artikel veröffentlicht am ,

Nokia 770
Nokia 770
Mit dem Nokia 770 wollen die Finnen offenbar neue Marktbereiche erschließen und bringen einen Linux-Handheld mit WLAN- und Bluetooth-Funktion auf den Markt, der auf den mobilen Internetbesuch hin optimiert ist. Der verwendete TFT-Touchscreen im Nokia 770 liefert eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, zeigt darauf maximal 65.536 Farben und dient als zentrales Steuerelement. Mit einem Stift bedient man das Gerät und über eine auf dem Bildschirm einblendbare Tastatur gibt man Text ein. Außerdem soll das Gerät eine Zoom-Funktion besitzen, um bestimmte Bereiche auf dem Bildschirm bequem vergrößern zu können.

Stellenmarkt
  1. Agile Software Entwickler (m/w/d) Java
    binaris-informatik, Langenfeld
  2. Teamleiter Webshop Backend (gn)
    HORNBACH Baumarkt AG, Bornheim bei Landau / Pfalz
Detailsuche

Als Betriebssystem verwendet Nokia die Linux-Plattform Maemo. Der Linux-Handheld ist mit dem Web-Browser Opera und einem E-Mail-Client ausgerüstet, allerdings lassen sich E-Mails auf dem Gerät nicht sonderlich komfortabel bearbeiten, weil eine Tastatur fehlt und man auf die Bildschirm-Tastatur angewiesen ist. Das Nokia 770 verfügt darüber hinaus über einen RSS-Reader, ein Internetradio, einen Bildbetrachter sowie einen Media-Player für ausgewählte Dateitypen. So lassen sich damit die Dateien der Formate MP3, WAV, AAC, Real Audio, MP2, MPEG1, MPEG4, AVI sowie Real Video und H.263 wiedergeben. Am Gerät findet sich ein passender Kopfhörerausgang.

Nokia 770
Nokia 770
Neben der Möglichkeit, mit Nokia 770 über WLAN 802.11b/g das Internet zu besuchen, gibt es auch die Option, ein Mobiltelefon per Bluetooth 1.2 mit dem Linux-Gerät zu verbinden und darüber den Internetbesuch abzuwickeln. Zudem ist das Gerät mit 64 MByte RAM und 64 MByte nicht flüchtigem Speicher bestückt. Über einen RS-MMC-Steckplatz kann der Speicher erweitert werden.

Mit einer Akkuladung soll der 230 Gramm wiegende Nokia 770 kontinuierlich lediglich 3 Stunden zum Surfen im Internet verwendet werden können. Die Bereitschaftszeit gibt Nokia mit 7 Tagen an. Mit einer Gehäusegröße von 141 x 79 x 19 mm ist das Nokia-Gerät etwas größer als übliche PDAs.

Nokia 770
Nokia 770
Nokia verspricht, dass das Betriebssystem samt den Applikationen regelmäßig aktualisiert werden soll. So ist bereits jetzt geplant, im ersten Halbjahr 2006 neue Softwarepakete zur Verfügung zu stellen. Dann erhält das Nokia 770 unter anderem Unterstützung für Voice-over-IP (VoIP), um darüber per WLAN mit anderen Nutzern zu telefonieren. Außerdem soll dann auch ein Instant-Messaging-Client in das Software-Paket integriert werden.

Das Nokia 770 soll im dritten Quartal 2005 zum Preis von ungefähr 400,- Euro auf den Markt kommen.

Nachtrag vom 25. Mai 2005 um 16:15 Uhr:
Wenige Minuten nach der Veröffentlichung dieses Artikels konnten die fehlenden technischen Daten sowie der Preis nachgetragen werden. Dazu wurden die betreffenden Textstellen aktualisiert, so dass sich die Informationen im Artikel wiederfinden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


core2 27. Mai 2005

...dann wäre das Problem der Eingabe wohl erledigt :-) Weiss jemand mehr dazu? mfG

020200 26. Mai 2005

Und auch sehr schwach der Speicher. Wer braucht so ein Teil wenn da nur 64MB drinne sind...

Käpt'n Quark 25. Mai 2005

Scott me up, Beamy.

Tinxo 25. Mai 2005

Ok, ich hätte statt "proprietär" besser "komisches Sonderformat" schreiben sollen... Es...

Conrad 25. Mai 2005

Hallo, hat jemand Anhnung, wie es mit Bluetooth und einer vernünftigen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
M1 Pro/Max
Dieses Apple Silicon ist gigantisch

Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
Eine Analyse von Marc Sauter

M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
Artikel
  1. Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
    Google
    Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

    Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

  2. Etisalat UAE: Wir haben das beste Netzwerk der Welt
    Etisalat UAE
    "Wir haben das beste Netzwerk der Welt"

    Das Land, wo 98 Prozent der Haushalte FTTH haben, hat ein Programm für die verbliebenen 2 Prozent gestartet. Kunden wollen 1 GBit/s in jedem Raum.

  3. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /