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Operation Spam Zombies: Mit Portsperren gegen Spam

Unfreiwilligen Spam-Versendern soll der Hahn zugedreht werden. Die US-Wettbewerbsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) will zusammen mit 35 Partnern aus den Regierungen von 20 Ländern gegen "Spam Zombies" vorgehen, also gegen mit Würmern und Viren befallene Heim-PCs, die zum Versand von Spam missbraucht werden. Mit der Möglichkeit, Spam durch diese so genannten Bot-Netze von Zombie-Rechnern zu routen, können Spammer den Ursprung ihrer E-Mails verschleiern.
/ Jens Ihlenfeld
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Dieses Problem will die FTC zusammen mit Partnern nun im Rahmen der internationalen "Operation Spam Zombies" angehen. Dabei richtet man sich an Internet Service Provider (ISPs) und andere Anbieter von Internetzugängen, die man über die Problematik der gekaperten Zombies aufklären will. Rund 3.000 ISPs weltweit sollen angeschrieben und dazu aufgefordert werden, Schutzmaßnahmen für die eigenen Kunden zu ergreifen.

Im Einzelnen sollen die ISPs aufgefordert werden, die zum Versand von E-Mails für gewöhnlich genutzten Ports zu sperren und Beschränkungen für E-Mail-Relays einzuführen. Zudem sollen Computer, die atypisch viele E-Mails versenden, identifiziert und daraufhin untersucht werden, ob die Rechner als Zombies missbraucht werden. Wenn nötig, sollen die Rechner in Quarantäne gestellt werden, bis das Problem beseitigt ist. Darüber hinaus sollen die Nutzer in einfachen Worten über das Problem aufgeklärt und ihnen einfache Mittel zur Beseitigung von Zombie-Code an die Hand gegeben werden.

In einer zweiten Phase sollen dann Spam-Zombies weltweit sowie die entsprechenden Provider identifiziert werden, um Letztere zu konkreten Maßnahmen aufzufordern.

Die FTC hat für das Zombie-Projekt eine spezielle Website(öffnet im neuen Fenster) eingerichtet. Auch Deutschland ist an der "Operation Spam Zombies" beteiligt.


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