Iomega arbeitet an DVD mit 100facher Kapazität
Stolz vermeldet das Unternehmen, es habe vom US-Patent- und Markenamt unter der Nummer 6,879,556(öffnet im neuen Fenster) ein Patent erhalten, das die neue Speichertechnik beschreibt. Es sei aber nur das erste in einer Reihe von angemeldeten Patenten in diesem Bereich.
Es beschreibt eine Technik, die Iomega als "Articulated Optical – Digital Versatile Disc", kurz AO-DVD, beschreibt. Die Speicherkapazität von DVDs soll damit um den Faktor 40 bis 100 steigen, die Datentransferraten um den Faktor 5 bis 30. Die Herstellungskosten der Medien sollen sich dadurch aber kaum erhöhen.
Iomega untersucht derzeit, ob und wie sich die Technik kommerziell nutzen lässt. Aber auch andere Encoding-Formate hat Iomega auf Basis von Nanstrukturen im Auge, darunter auch NG-DVD (Nano-Grating-DVD), das Nano-Gitter nutzt, um mehrschichtige Informationen unter anderem anhand ihrer Reflektivität, Polarisierung und Phase zu kodieren. Dabei will Iomega mit Partnern zusammenarbeiten, um die Patente zu kommerzialisieren.
Unter der Nummer 6,785,091(öffnet im neuen Fenster) erhielt Iomega zudem ein Patent für untereinander austauschbare Speicher-Cartridges. Es ist das dritte Patent für Iomega, das die Nutzung von Medien beschreibt, die sich im Computer sowie in anderen Geräten nutzen lassen, und bezieht sich auf Erfindungen, die teilweise aus dem Jahr 1996 stammen.
Insgesamt verfügt Iomega über rund 530 Patente weltweit.