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Philips-Chip für 3D-Handy-Displays

"IC3D" rendert mehrere Ansichten und sorgt für deren Darstellung. In Zukunft werden Klingelton-Animationen von nervigen Küken und bekloppten Amphibien auch aus dem Handy-LCD herausragen. Entsprechende 3D-Display-Prototypen für Mobiltelefone wurden bereits vereinzelt vorgestellt, den passenden 3D-Chip will Philips ab erstem Quartal 2006 in Serie ausliefern.
/ Christian Klaß
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Philips' 3D-Abteilung, Philips 3D Solutions, hat den IC3D getauften Signalverarbeitungs-Chip nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Chip soll genügend 3D-Grafikleistung für die anfälligen Berechnungen der verschiedenen Blickwinkel mit sich bringen und gleichzeitig selbst die Ansteuerung von 3D-LCDs übernehmen, die dank eines speziellen Linsensystems den beiden Augen unterschiedliche Bilder präsentiert – ohne dass eine 3D-Brille vonnöten ist. Auch 2D-Ansichten sollen mit dem IC3D weiterhin möglich sein.

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Der Philips-IC3D-DSP-Chip kann auch direkt in das Display-Modul eines Handys integriert werden. Alternativ bietet Philips die Technik in Lizenz zur Integration in Chips anderer Hersteller an. Noch wird es aber eine Weile dauern, bis erste Handys damit ausgestattet sind – erste Muster des IC3D-Chips sollen im vierten Quartal 2005 ausgeliefert werden. Die Massenproduktion startet Philips zufolge im 1. Quartal 2006 für ausgewählte Kunden.

Im Rahmen des SID International Symposium 2005 haben Philips 3D Solutions neben dem IC3D-Chip auch ein 42-Zoll-3D-LCD für den kommerziellen Einsatz vorgestellt.


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