Sun von Open-Source-Java wenig begeistert

Projekt Harmony will Java auf neue Plattformen bringen

Sun zeigt sich über die Pläne der Apache Foundation, mit "Harmony" eine freie Java-Implementierung zu erschaffen, wenig begeistert. Java-Erfinder James Gosling, bei Sun für die Sprache verantwortlich, versteht den Sinn hinter dem Vorhaben nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

"Ich würde das nicht tun", so Gosling gegenüber Vnunet.com über das Projekt Harmony. Große Unterschiede zu Suns Java-Implementierung kann Harmony wohl kaum bieten, macht Sun doch strikte Vorgaben für J2SE-Implementierungen.

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Gosling hält das Vorhaben für eher destruktiv als hilfreich. Letztendlich gehe es bei Harmony nur darum, ein "Forking", also die Aufspaltung der Entwicklung, zu ermöglichen, so Gosling. Er sieht Java-Entwickler aus Unternehmen dabei auf Suns Seite: "Wenn wir die Software-Architekten in Unternehmen dazu bewegen könnten, sich ebenso lautstark zu äußern wie der Slashdot-Haufen, würde es eine wirklich interessante Diskussion geben", erklärt Gosling gegenüber Vnunet.com.

Gosling machte dabei klar, dass sich Sun am Projekt Harmony nicht beteiligen werde.

Harmony-Entwickler Geir Magnusson stellte derweil klar, dass es der Apache Foundation nicht um einen Java-Fork gehe. Vielmehr wolle man Java auf weitere Plattformen bringen, unterstützt Sun derzeit doch nur Solaris, Linux und Windows.

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Nameless 26. Mai 2005

@Sun: Man wolle Java auf weitere Plattformen bringen, weil Sun (also Ihr) derzeit doch...

holg 25. Mai 2005

Man darf Java nachprogrammieren, man darf es aber nur Java nennen wenn es zu 100% mit...

Otto d.O. 25. Mai 2005

"Lizenzrechtlich verboten" trifft aber nur die Leute, die einen entsprechenden...



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