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Sun von Open-Source-Java wenig begeistert

Projekt Harmony will Java auf neue Plattformen bringen. Sun zeigt sich über die Pläne der Apache Foundation, mit "Harmony" eine freie Java-Implementierung zu erschaffen, wenig begeistert. Java-Erfinder James Gosling, bei Sun für die Sprache verantwortlich, versteht den Sinn hinter dem Vorhaben nicht.
/ Jens Ihlenfeld
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"Ich würde das nicht tun" , so Gosling gegenüber Vnunet.com(öffnet im neuen Fenster) über das Projekt Harmony. Große Unterschiede zu Suns Java-Implementierung kann Harmony wohl kaum bieten, macht Sun doch strikte Vorgaben für J2SE-Implementierungen.

Gosling hält das Vorhaben für eher destruktiv als hilfreich. Letztendlich gehe es bei Harmony nur darum, ein "Forking", also die Aufspaltung der Entwicklung, zu ermöglichen, so Gosling. Er sieht Java-Entwickler aus Unternehmen dabei auf Suns Seite: "Wenn wir die Software-Architekten in Unternehmen dazu bewegen könnten, sich ebenso lautstark zu äußern wie der Slashdot-Haufen, würde es eine wirklich interessante Diskussion geben" , erklärt Gosling gegenüber Vnunet.com.

Gosling machte dabei klar, dass sich Sun am Projekt Harmony nicht beteiligen werde.

Harmony-Entwickler Geir Magnusson stellte derweil klar, dass es der Apache Foundation nicht um einen Java-Fork gehe. Vielmehr wolle man Java auf weitere Plattformen bringen, unterstützt Sun derzeit doch nur Solaris, Linux und Windows.


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