Micron: Mobiler und robuster DDR-Speicher

Neue Chips starten auch bei minus 40 Grad Celsius

Micron hat mit seiner neuen Produktlinie "Mobile DDR" einen neuen Speichertyp vorgestellt. Die Bausteine sind nicht nur stromsparend und für hohe Packungsdichte geeignet, sondern in der speziellen Industrieausführung auch besonders robust.

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Bei den neuen Bausteinen handelt es sich zwar um DDR-SDRAM, sie sind aber primär nicht für Notebooks gedacht. Vielmehr will Micron die Chips in MP3-Playern, Smartphones, Digitalkameras und anderen Kleingeräten verbaut sehen.

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Die "Mobile DDRs" sind dazu in kleinen BGA-Gehäusen untergebracht oder auch als loses Die erhältlich. Sie stehen derzeit in Größen von 128 MBit und 512 MBit zur Verfügung, 256 MBit will Micron in der zweiten Jahreshälfte anbieten. Je nach Modell sind reale Takte von 100 bis 166 MHz verfügbar, was in der schnellsten Variante in etwa DDR333 bei PCs entspricht. Die besonders fixen Speicher entsprechen dabei dem Low-Power-Standard LPDDR-333 der JEDEC, die anderen entsprechen LPDDR-200 oder ebenfalls -333.

Dabei benötigen alle neuen Bausteine konstant nur 1,8 Volt Versorgungsspannung gegenüber 2,5 Volt bei normalen DDR-1-Speichern in PCs. Noch mehr Strom sparen die Micron-Chips unter anderem durch einen Refresh, der vom Baustein selbsttätig abhängig von seiner Temperatur ausgelöst wird.

Die Standardbausteine der "Mobile DDRs" arbeiten bei 0 bis 70 Grad Celsius. Spezielle Varianten für den industriellen Einsatz sollen sich aber auch ab minus 40 Grad noch in Betrieb nehmen lassen und bis 85 Grad stabil arbeiten. Erste Muster der neuen Speicher liefert Micron ab sofort zu einem nicht genannten Preis an die Hersteller von Endgeräten aus. [von Nico Ernst]

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