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iPodload.de zieht positive Bilanz

Dienst hat mehrere Terabyte an Musik-CDs archiviert. Vor rund drei Monaten startete in Deutschland der MP3-Archivierungsservice iPodload.de, zum Unwillen der Musikindustrie. Mittlerweile hat iPodLoad.de mehrere Terabyte an Musik-CDs archiviert und zieht eine positive Bilanz.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Berliner Dienstleister iPodLoad.de erstellt aus originalen Musik-CDs und Hörbüchern ein digitales Archiv im MP3-Format und übernimmt dabei auch das Tagging der Dateien – gibt also die benötigten Informationen zu Alben, Titeln und Titelnummern der gerippten Musikstücke ein, im Zweifelsfall sogar von Hand. Anschließend können die Kunden sich ihr persönliches Archiv auf DVD brennen oder direkt auf den iPod laden lassen. Hinter dem Dienst steht die Apple-zentrierte Nachrichten-Website macnews.de(öffnet im neuen Fenster).

Um das Urheberrecht nicht zu verletzen, beruft sich Geschäftsführer Marc Korthaus auf eine Klausel im Gesetzestext: Demnach ist es zwar nicht erlaubt, gewerbsmäßig Kopien urheberrechtlich geschützter Werke im Kundenauftrag zu erstellen, allerdings darf man Dritte damit beauftragen, ein digitales Archiv zu erstellen.

Ausnahmen bilden kopiergeschützte Werke, die iPodLoad.de(öffnet im neuen Fenster) nicht in ein Archiv überführt. Um das sicherzustellen, müssen Kunden die Original-Hüllen mitschicken. "Nur wenn wir die Original-CDs einschließlich Inlay der Kunden vorliegen haben, können wir gewährleisten, dass wir nicht gegen das Urheberrecht verstoßen", erklärt Korthaus.

Das Archivieren der CDs ist preislich gestaffelt und kostet je nach Archivgröße ab 86 Cent je CD.


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