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AGOF: T-Online nur knapp vor Web.de und GMX

Ambitionierte Studie hat weiterhin Probleme mit der Datenaufbereitung

Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) hat jetzt erste Basisdaten der Reichweiten-Studie "internet facts 2005-I" vorgestellt, tut sich aber noch immer mit der Datenaufbereitung schwer. Eigentlich sollten die Daten aus den unterschiedlichen Säulen der Studie längst fusioniert sein, die jetzt veröffentlichten Daten sind daher nur gewichtet, nicht aber wie geplant zusammengeführt.

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Demnach ist T-Online mit 11,36 Millionen Unique-Usern pro Monat (33,3 Prozent Reichweite) das derzeit reichweitenstärkste Online-Angebot im deutschen Internet. Dicht dahinter folgen Web.de mit 10,09 Millionen Unique-Usern (29,6 Prozent), GMX mit 9,74 Millionen Unique-Usern (28,6 Prozent) sowie MSN mit 8,78 Millionen Unique-Usern (25,7 Prozent) und Lycos mit 5,93 Millionen Unique-Usern (17,4 Prozent). Sollte die Übernahme von Web.de durch United Internet erfolgreich abgeschlossen werden, würde United Internet an T-Online vorbeiziehen, gehört doch auch GMX zu United Internet.

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Das Ranking der Reichweite nach Vermarktern führt InteractiveMedia mit (39,1 Prozent) an. Platz zwei und drei nehmen Tomorrow Focus mit (37,3 Prozent) und Web.de (29,6 Prozent) ein. Dahinter folgen GMX (28,6 Prozent) und AdLINK Internet Media (22,7 Prozent), die beide zu United Internet gehören.

Die AGOF-Studie deckt nach eigenen Angaben 89,8 Prozent der Onliner (30,62 Millionen) ab, eine entsprechende Zahl der Befragten gab an, Nutzer von AGOF-Angeboten zu sein. Die an der AGOF beteiligten 174 Websites mit insgesamt 7,6 Milliarden Page Impressions decken rund drei Viertel (74 Prozent) der von der IVW gemessenen Online-Angebote ab.

Demnach sind 54,9 Prozent der Deutschen (35,50 Millionen) online. Knapp ein Drittel (29,31 Prozent bzw. 18,97 Millionen) war erst gestern online, 45,3 Prozent in der letzten und 48,60 Prozent im letzten Monat. Dabei nutzen noch immer durchschnittlich mehr Männer (55,2 Prozent) als Frauen (44,8 Prozent) das Internet, und mit 24,7 Prozent ist die Altergruppe der 30- bis 39-Jährigen die zahlenmäßig stärkste Fraktion im Netz - allerdings bereits gefolgt von den so genannten Silver Surfern (50+ Jahre), die mit knapp einem Viertel der Internetnutzer (23,4 Prozent) auch im Internet eine inzwischen werberelevante Zielgruppengröße darstellen.

Die beliebtesten Zugangsarten, um online zu gehen, sind ISDN- oder DSL-Verbindungen (beide rund 25 Prozent). 81,7 Prozent der Onliner gehen von zu Hause aus ins Internet, 40,6 Prozent am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz, ein Drittel (33,5 Prozent) bei Freunden bzw. Verwandten.

Rund drei Viertel der Onliner nutzen das Web zur E-Mail-Kommunikation (70,3 Prozent) - und genauso viele (70,1 Prozent) zur Informationsrecherche. Weitere Nutzungsschwerpunkte sind Online-Banking und Online-Shopping (beide rund 37 Prozent). Bei den online gekauften Produkten liegen Bücher (29,3 Prozent) vorn, gefolgt von Eintrittskarten für Kino oder Theater (26,5 Prozent) sowie Flug- und Bahntickets (22,1 Prozent) und Hotelbuchungen (21,1 Prozent).

"Wir befinden uns auf dem Weg zur ersten Veröffentlichung der internet facts. Da die Aufbereitung der Daten im Rahmen der Fusion länger dauert als gedacht, haben wir uns entschlossen, dem Markt in einem Zwischenschritt schnellstmöglich aktuelle Informationen und Daten zu liefern. Mit den heute vorliegenden Ergebnissen bieten wir Basisdaten zum deutschen Online-Markt, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an der vollständigen Ausweisung der internet facts, mit denen eine qualitativ hochwertige Planung möglich sein wird", so Harald Kratel, Vorstandsvorsitzender der AGOF. Neben einer technischen Erfassung und einer Online-Umfrage bezieht die AGOF auch eine Telefonumfrage mit ein.

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Fredo 23. Mai 2005

Und genau deswegen wird eine Telefonumfrage gemacht. Die Ergebnisse werden umgerechnet...

Unbekannt 23. Mai 2005

Wieso ? ISDN und DSl 50% zusammen, der rest verteilt sich auf analog, handy(Wap) Kabel usw.


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