QuarkXPress 7 wird offener
QuarkXPress 7 wird das XML-basierte Dateiformat JDF verwenden, was den Datenaustausch zwischen anderen Applikationen und Systemen vereinfachen soll. Außerdem verwendet die DTP-Software die neue QuarkXPress Markup Language (QXML) als QuarkXPress-Format. QXML ist ein DOM-Schema für QuarkXPress-Projekte, deren Struktur den W3C-DOM- und XPath-Anforderungen entsprechen. Mit Hilfe neuer Automatisierungsfunktionen können Job-Parameter definiert, Design, Layout und Produktion beschleunigt werden. Ferner wird dadurch die Kontrolle dieser Prozesse zentralisiert.
Mit einem so genannten "Quark Job Jacket" können Anwender Anforderungen für die gesamte Prozess-Steuerung vorgeben, indem detaillierte Workflow- und Prepress-Daten direkt in QuarkXPress-Projekte integriert werden. Damit soll die Kontrolle des gesamten Herstellungsprozesses vom Layout bis hin zur Druckendstufe unterstützt werden. "Quark Job Jacket"-Elemente sollen dabei zu JDF-Elementen kompatibel sein.
Durch eine regelbasierte "Preflight"-Funktion stehen Dateien an jedem Punkt des Layout-Prozesses ausgabefertig zur Verfügung. Per "Multichannel Publishing" und "Content Personalization" werden Inhalte in den verschiedenen Print- und Weblayouts erzeugt, so dass Anwender Dokumente unterschiedlicher Typen, Größen und Medien erstellen können. Ferner wird QuarkXPress 7 Personalized Print Markup Language (PPML) für automatisiertes Database-Publishing unterstützen.
Mit QuarkXPress 7 wird eine leichtere Produktion versprochen, indem alle für die Produktion benötigten Elemente, wie zum Beispiel Schrifttypen, Farben oder Bilder, automatisch in die Ausgabedatei eingebettet werden. Das soll einen fehlerfreien Druck mit PDF/X-konformer Endstufe gewährleisten. Mit neuen Transparenzfunktionen lässt sich die Opazität von Objekten und Inhalten definieren. Sie ermöglichen Weichzeichnereffekte von Schatten sowie das Maskieren von Bildern.
Quark machte noch keine Angaben dazu, wann mit der neuen Version zu rechnen ist.