Spielehandheld Gizmondo verspätet sich (Update)

Nicht mehr im Mai, erst ab Juli 2005 in Deutschland zu kaufen

Eigentlich sollte das Windows-CE-basierte Spielehandheld Gizmondo am 19. Mai 2005 eingeführt werden, daraus wurde aber nichts. Während sich der Hersteller derzeit auf die für den Sommer 2005 geplante Einführung in den USA vorbereitet, sieht es nach einer deutlich verspäteten Markteinführung in Deutschland aus.

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Gizmondo
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Wie vom Handel zu erfahren ist, wird das Gizmondo erst am 14. Juli 2005 erscheinen. Die europäische und den gleichen Namen wie das Spielehandheld tragende Tochterfirma von Tiger Telematics hält sich derzeit bedeckt mit der Angabe von Gründen. Gegenüber Golem.de konnte man am Tag der geplatzten Auslieferung nur bestätigen, dass sich das Gerät verspätet, darüber hinaus blieb man Antworten noch schuldig. Allerdings wollen die Kollegen von Heise.de von ungenannter Quelle erfahren haben, dass es Probleme mit dem für die SMS/MMS-Dienste des Geräts benötigten Partner Vodafone sowie technische Gründe gibt. Auf Nachfrage von Golem.de war bisher von Vodafone nichts in Erfahrung zu bringen.

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Gizmondo
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Im 130 Gramm wiegenden Gizmondo steckt ein mit 400 MHz getakteter ARM-Prozessor von Samsung. Für die Grafikdarstellung werkelt in dem Gerät ein GeForce-4500-Nvidia-Grafikchip. Zur Anzeige kommt ein TFT-Bildschirm mit einer Diagonale von 2,8 Zoll und einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln zum Einsatz. Über einen MMC/SD-Card-Steckplatz lässt sich der interne 64-MByte-Speicher ergänzen. Das Gerät enthält eine GPRS- sowie eine Bluetooth-Funktion, einen GPS-Empfänger und ist mit einer Digitalkamera bestückt.

Gizmondo
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Die werbefinanzierten Spielehandhelds werden einerseits als Smart Adds Gizmondo für 189,- Euro mit handelsüblicher 1100-mAh-Batterie, Ladegerät, Ohrhörer, USB-Anschluss und vertragsunabhängiger SIM-Karte einschließlich eines kleinen Freibetrags angeboten, andererseits als "Valuepack" für 289,- Euro. Letzteres wird voraussichtlich den gleichen Inhalt wie in Großbritannien haben: einen besseren Kopfhörer, eine mit Demos und Trailern bespielte 128-MByte-SD-Speicherkarte, das Spiel Trailblazer, einen Gutschein für das GPS-Spiel Colors sowie einen Gutschein für Spiele in einem bestimmten Gegenwert. Wer keine Werbung will, bekommt das Gizmondo-Handheld für 349,- Euro.

Das bisher kaum Top-Titel umfassende, aber doch langsam wachsende Angebot an Spielen für das Gizmondo soll mittlerweile auch durch Electronic Arts erweitert werden. Anlässlich der E3 kündigte der Publisher an, sein Fußballspiel FIFA Soccer 2005 und das Snowboarding-Spiel SSX auf das Gizmondo im Rahmen eines gemeinsamen Publishing-Abkommens umzusetzen. Need for Speed bleibt also vorerst Sonys PlayStation Portable (PSP), dem Nintendo DS und dem GBA vorbehalten.

Nachtrag vom 20. Mai 2005, 17:40 Uhr:
Auf erneute Nachfrage bei Gizmondo Deutschland war zu den Gründen für die Verspätung noch nicht viel Neues in Erfahrung zu bringen. Mehr dazu soll erst in der kommenden Woche bekannt gegeben werden. Die von Heise angeführten vertraglichen Probleme mit Vodafone konnte ein Unternehmenssprecher gegenüber Golem.de derweil nicht bestätigen. In Großbritannien, wo das Gerät bereits mit einer Vodafone-SIM-Karte im Verkauf ist, habe man schließlich auch keine Probleme mit Vodafone gehabt.

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:-) 23. Mai 2005

ROM´s sind billiger. Die müssen ja nicht fest eingelötet sein. Einen Vorteil hat es ja...



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