Microsoft InfoCard: Universal-Identität für Webnutzer

Offener Passport-Nachfolger soll Single-Sign-on im Internet ermöglichen

Ende Mai 2005 veröffentlicht Microsoft die Vorschauversion einer unter dem Code-Namen InfoCard entwickelten Software, welche die Webnutzung erleichtern und sicherer machen soll, denn an die Stelle unzähliger Benutzernamen und Kennwörter für verschiedene Webdienste tritt ein einziges Login. Anders als Passport Network speichert InfoCard die Daten auf dem Rechner des Anwenders und nicht auf Microsoft-Servern.

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Microsofts InfoCard soll Informationen zur Person, zu Zahlungsmitteln und anderen Bestandteilen der Identität wie ein digitales Portemonnaie auf dem Computer des Anwenders ablegen. Kauft der Anwender dann etwa in einem Online-Buchladen ein, so erhält sein Rechner ein Signal vom Shop. InfoCard erteilt daraufhin eine Freigabe für das vom Benutzer ausgewählte Zahlungsmittel wie etwa eine Kreditkarte und die Kreditkartengesellschaft bestätigt die Zahlung gegenüber dem Online-Shop. Die Kartendaten selbst müssen dafür nicht mehr durchs Netz transportiert werden.

InfoCard ist Bestandteil eines komplexen, von Microsoft "Identitäts-Metasystem" getauften Technik-Konglomerates, das langfristig ein Single-Sign-on für das Web ermöglichen soll. Das bedeutet, dass man sämtliche Online-Angebote mit einem einzigen Benutzerkonto erreicht.

Der Planung zufolge setzt sich die in InfoCard gespeicherte digitale Identität des Anwenders aus zahlreichen Bestandteilen zusammen: Neben Name, Geburtsdatum und Wohnort gehören auch das Geschlecht, Telefonnummern, Kreditkartendaten, Führerscheinklassen und Ähnliches dazu.

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