Microsoft InfoCard: Universal-Identität für Webnutzer

Voraussetzung für den Erfolg von InfoCard ist die breite Akzeptanz durch die beteiligten Firmen und seitens der Anwender. Microsoft unterstützt die Verbreitung durch Offenlegung der dem Identitäts-Metasystem zu Grunde liegenden Web-Services-Architektur. Experten gehen außerdem davon aus, dass InfoCard bereits mit der nächsten Windows-Version Longhorn ausgeliefert werden wird, wobei sich Microsoft in dieser Hinsicht noch nicht konkret geäußert hat.

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InfoCard bzw. das Identitäts-Metasystem stellen nach Passport Network (früher: .NET Passport) Microsofts zweiten Anlauf in Sachen Single-Sign-on für das Web dar. Passport Network sah die Speicherung der digitalen Identitäten aller Nutzer durch den Softwarehersteller vor. Das 1999 vorgestellte System stieß laut Microsoft bei potenziellen Geschäftspartnern auf geringes Interesse, weil nicht zu vermitteln war, warum Transaktionen beispielsweise zwischen Online-Shop und Kunde nur unter Rückgriff auf die auf den Microsoft-Servern gespeicherten Informationen möglich sein sollten.

Passport Network geriet vollends in die Kritik, als verschiedene Attacken auch das Vertrauen in die Sicherheit des zentralen Identitätsspeichers erschütterten. Insofern ist die für InfoCard vorgesehene, dezentrale Speicherung auf den Rechnern der Anwender ein Fortschritt. Dennoch wird auch das Identitäts-Metasystem ein attraktives Angriffsziel bilden, da ein Einbruch hier viel lohnender ist als bei einem einzelnen System. [von Tim Kaufmann]

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