Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Spieletest: Yoshis Universal Gravitation - Kipp das Handheld

Spiel mit Neigungssensor für GBA. Nintendos kleines grünes Knuddeltier Yoshi darf innerhalb kürzester Zeit gleich in zwei sehr innovativen Handheld-Spielen die Hauptrolle spielen: Neben dem witzigen, aber auf Dauer etwas monotonen Yoshi Touch & Go für das Nintendo DS steht mit Yoshis Universal Gravitation für den GBA gleich das nächste ungewöhnliche Spiel bereit. Hier muss der Spieler seine Handheld-Konsole nämlich bewegen, um das Spiel zu meistern.
/ Thorsten Wiesner
6 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Das Modul von Yoshis Universal Gravitation verfügt über einen Neigungssensor und ist daher auch etwa doppelt so groß wie ein übliches GBA-Modul – beim Spielen am GBA, GBA SP oder auch dem Nintendo DS schaut also ein Teil des Moduls aus der Konsole hervor, was allerdings kaum stört. Bevor es losgehen kann, muss der Neigungssensor zunächst kalibriert werden, was allerdings sehr simpel gestaltet wurde – zweimal die Konsole neigen, Knöpfchen drücken, fertig.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Yoshis Universal Gravitation ist prinzipiell eine Mischung aus Jump&Run und Hindernis-Parcours. Es gilt, zahlreiche Level, die in meist sehr kurze Unterabschnitte aufgeteilt sind, unbeschadet zu überstehen, dabei diverse Items einzusammeln und den Stern am Level-Ende zu erreichen. Natürlich lässt sich Yoshi auch mit dem Bewegungspad steuern oder per Knopfdruck zum Springen und Objekte futtern animieren – in den meisten Situationen reicht das allerdings nicht.

Um etwa eine senkrechte Wand hochlaufen zu können, muss der GBA nach rechts oder links geneigt werden – dann wird aus ihr eine waagerechte Wand und Yoshi kommt vorbei. Oder aber man bringt eine Kugel durch die Neigung ins Rollen, um so Feinde zu überraschen. Oder ein Teppich muss ausgerollt werden – natürlich ebenfalls, in dem das Handheld gedreht wird. Zahlreiche weitere Möglichkeiten wie Schiffsschaukeln, Schneebälle etc. beweisen, dass sich die Entwickler größte Mühe gegeben haben, das Tilt-Sensor so variabel wie möglich einzusetzen.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die Steuerung klappt vorzüglich, auch wenn man beständig versucht ist, durch stärkere Neigung stärkere Reaktionen im Spiel hervorzurufen, was natürlich nicht funktioniert – schließlich registriert der Sensor nur "digital", ob das Handheld geneigt ist oder nicht, aber nicht "analog" wie stark es geneigt wird.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Was an Yoshis Universal Gravitation stört, ist die manchmal wirklich extreme Kürze der Level – oft führt man auf einer Art Halfpipe mit Hilfe der Neigung einen extrem hohen Sprung aus und landet schon im Levelausgang – ohne sehen zu können, dass dazwischen noch ein Apfel lag, den man hätte einsammeln müssen, um das Level erfolgreich zu beenden. Häufiges Wiederholen der sehr kurzen Abschnitte ist somit leider unausweichlich. Auch sonst hätte man sich etwas längere Abschnitte gewünscht, um das Neigungsfeature auszuprobieren.

Yoshis Universal Gravitation ist bereits im Handel erhältlich. Das Modul ist auf dem GBA, dem GBA SP und dem Nintendo DS lauffähig.

Fazit:
Tolles Spielkonzept, aber Schwächen im Leveldesign – ähnlich wie Yoshi Touch & Go ist auch Yoshis Universal Gravitation nicht ganz so toll geworden, wie man es sich eigentlich erhofft hatte. Das Neigungsprinzip funktioniert hervorragend, nur die Level hätten etwas größer und die Kontrahenten abwechslungsreicher sein können. Ein kurzweiliges und sehr witziges Handheld-Vergnügen ist unterm Strich aber trotzdem dabei herausgekommen.


Relevante Themen