Physik im PC: Asus fertigt PhysX-Steckkarten (Update)

Auch Ritual Entertainment, bekannt für Spiele wie Sin, Heavy Metal F.A.K.K. 2 und Counter Strike Condition Zero, will die Physik-Engine in künftige Spiele integrieren. Gleiches gilt für den Call-of-Duty-Entwickler Spark Unlimited, dessen neues Pandora-Spiel die PhysX-Hardware gar zwingend voraussetzen soll - allerdings mehr aus Gründen einer groß angelegten Technik- und Werbepartnerschaft. Der wohl wichtigste Partner für Ageia ist weiterhin Epic Games, die PhysX mit ihrer Unreal Engine 3 unterstützen wollen - und bereits viele Lizenznehmer für ihre Engine haben.

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Auf der E3 demonstriert auch das Berliner Entwicklerteam Yager Development Hardwarebeschleunigung per PhysX-Chip in Verbindung mit seinem neuen, bisher nur unter dem Arbeitstitel bekannten Spiel Eye of the Storm. Dabei handelt es sich um ein Action-Spiel, das sich um Guerilla-Kämpfe in futuristischen Großstadtumgebungen dreht. Wie beim Erstlingswerk von Yager, dem gleichnamigen Flug-Actionspiel für Xbox und PC, darf also wieder geballert werden.

Damit die eigene Engine von Entwicklern möglichst breit eingesetzt und nicht nur in Verbindung mit dem PhysX-Chip und für den PC interessant ist, entwickelt Ageia auch eine auf die PlayStation 3 angepasste, hoch parallelisierte Version der NovodeX-Engine. Bei der Xbox 360 ist man schon weiter, hier gibt es schon Partner, die auf Ageias Technik setzen: Phantagram, bekannt für die Spieleserie Kingdom Under Fire, will die NovodeX-Physik-Software für einen neuen Xbox-360-Titel verwenden, Ubisoft will bei dem Next-Generation-Konsolenspiel Tom Clancy's Ghost Recon 3 ebenfalls darauf setzen.

Ageias neuer Marketing-Leiter Andy Keane zeigt sich erfreut über das Interesse der Spieleentwickler und begeistert von den bereits zu sehenden Resultaten. Ob der von Ageia auch als "Physics Processing Unit" (PPU) beschriebene PhysX-Chip die Entwicklung der Spiele wie seinerseits die ersten 3D-Karten vorantreiben und zu einem normalen Bestandteil von Spiele-PCs werden können, bleibt abzuwarten. Noch sind NovodeX und PhysX nur proprietäre Technik, PhysX kann nicht mit jeder Physik-Engine genutzt werden - hierzu fehlen noch offene Programmierschnittstellen bzw. Unterstützung durch APIs wie DirectX. Fraglich ist auch, wie teuer die PhysX-Karten werden und was ein Spieler in Zukunft letztlich insgesamt ausgeben muss, um hübsche Grafik in einer aufwendig simulierten künstlichen Welt erleben zu können.

Nachtrag (19. Mai 2005, 13:30 Uhr): Den notwendigen Compiler für die PhysiX-Plattform liefert Codeplay, mit denen Ageia ein Abkommen geschlossen hat.

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 Physik im PC: Asus fertigt PhysX-Steckkarten (Update)
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Powermongah 23. Mär 2006

Ich finde, wir brauchen dringend Quad-Core CPUs: 1. für das Gameplay 2. für die KI 3. für...

noxon 21. Mai 2005

Tja. Dummerweise wird es kein DirectX mehr gehben. Es wird also höchstens in WGF...

Nameless 20. Mai 2005

"Um PhysX nutzen zu können, muss ein Spiel Ageias Software-Physik-Engine NovodeX nutzen...

Hotohori 20. Mai 2005

Gut gesagt. ;) Ich denke aber auf lange Sicht könne der Chip in die Grafikkarte...

Tek Guy 20. Mai 2005

Die Ki-Einstellungen sind hauptsächlich CPU-intensiv, und mehr sichtweite reizt den...



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