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Mac mini: Selbst gebauter Akkubetrieb für Apples Kleinsten

Mini-Mac mit Debian hält es fast zwei Stunden ohne Strom aus. Der Tüftler Silas Bennett hat seinen Mac mini so umgebaut, dass dieser für einige Zeit vollkommen ohne externe Stromzufuhr auskommen kann. Der Rechner, auf dem zudem noch Debian läuft, wird mit fünf Li-ion-Polymer-Akkus gespeist.
/ Andreas Donath
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Der umfangreiche Umbau, nach dessen Abschluss man von außen keinerlei Veränderung am Mac mini sieht, wurde mit Hilfe von fünf gekoppelten Lithium-Ion-Polymer-Akkus möglich. Jede der Zellen erreicht maximal 4,2V und 3,6V im Durchschnitt. Das Wichtigste aber: Sie sind für 4Ah freigegeben.

Die von SKC PowerTech gestifteten Akkus wurden verbunden und mit einer kleinen Verkabelung an den Mac angelötet. Insgesamt baute sich Bennet damit eine 4Ah/20V-Energiequelle. Zudem wurde die Festplatte durch einen Microdrive-CF-IDE-Adapter und ein Hitachi 4GByte Microdrive ersetzt.

Bennet spielte außerdem noch Debian (Sarge) auf das Gerät auf. Mit einem Stresstest, der die CPU und die Platte stark belasten sollte, erreichte er dennoch nie einen höheren Energiebedarf als 20 Watt, wobei der Schnitt eher bei 14 Watt lag.

Der Mac mini läuft Angaben Bennetts zufolge rund 1 Stunde und 50 Minuten mit dem selbst gebauten Akku, der vollständig in das Gehäuse des kleinsten Apples passt. Auf seiner Website(öffnet im neuen Fenster) hat er seinen Umbau mit Fotos und etwas Text dokumentiert. Als Nächstes will der Tüftler einen Lademechanismus einbauen.


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