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BSA will Kampf gegen Raubkopien in Deutschland verschärfen

Raubkopie-Rate sinkt, Schaden steigt aber auf 1,84 Milliarden Euro

29 Prozent aller Software in Deutschland waren 2004 Raubkopien, das zumindest sagt die im Auftrag der Business Software Alliance (BSA) erstellte IDC-Pirateriestatistik. Daraus entstehe den Softwareherstellern ein Schaden von 1,84 Milliarden Euro, 140 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, rechnet die BSA vor. Als Konsequenz daraus will die BSA ihren Kampf gegen Softwarepiraterie in Deutschland verschärfen.

Artikel veröffentlicht am ,

Allerdings sind die Zahlen der BSA wie immer mit Vorsicht zu genießen. Die jährliche Pirateriestatistik vergleicht den Gesamtbedarf an Software mit den tatsächlich verkauften Lizenzen und errechnet daraus den Anteil von Raubkopien.

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Zwar sei der Anteil der Raubkopien um einen Prozentpunkt gesunken, er liegt aber immer noch hinter der Schweiz (28 Prozent) und Österreich (25 Prozent). EU-weit beträgt der Anteil unlizenzierter Software sogar 35 Prozent, was einen Umsatzausfall von 12,2 Milliarden US-Dollar bedeutet. Weltweit sei durch die Piraterierate ein Schaden von 32,7 Milliarden US-Dollar entstanden.

Der Zuwachs des Schadens bei sinkender Raubkopie-Rate erklärt sich mit dem Marktwachstum im vergangenen Jahr. Er wäre noch höher ausgefallen, wenn der schwache Dollar den Anstieg nicht abgedämpft hätte, so die BSA, die dabei die potenziellen Umsatzausfälle als Schaden betrachtet.

Westeuropa konnte den weltweiten Rückgang der Piraterierate um einen Punkt übertreffen. Die Rate sank 2004 von 36 auf 34 Prozent. Für die EU allerdings wird dieser Effekt durch den Anstieg der Rate in den zehn Beitrittsländern gedämpft. Der Anteil unlizenzierter Programme in der gesamten EU liegt bei 35 Prozent. In Ländern wie Ungarn (+2 auf 44 Prozent), der Tschechischen Republik (+1 auf 41 Prozent) oder Polen (+1 auf 59 Prozent) deutlich höher. Dennoch bleibt Griechenland mit 62 Prozent Raubkopien der Spitzenreiter der EU.

Der Schaden durch unlizenzierte Software beträgt 9,78 Milliarden Euro für die EU und 2,6 Milliarden US-Dollar für Osteuropa. Die größten Umsatzausfälle entstehen der Softwareindustrie in Frankreich (2,4 Milliarden Euro), Deutschland (1,8 Milliarden Euro) und Großbritannien (rund 1,6 Milliarden Euro). In Russland stieg der Schaden bei einer gleichbleibenden Rate von 87 Prozent um rund 260 Millionen auf 1,36 Milliarden US-Dollar an.

Die Vereinigten Staaten senkten ihre Piraterierate 2004 von 22 auf 21 Prozent und sind damit weiterhin das Land mit dem weltweit geringsten Anteil an unlizenzierter Software. Dennoch stieg der Umsatzausfall auf 6,6 Milliarden US-Dollar an, was ebenfalls den ersten Rang in der Liste der Schadenssummen ergibt. Die Region "Nordamerika" mit Kanada und Puerto Rico hat eine Piraterierate von 22 Prozent und einen Umsatzausfall von 7,5 Millairden US-Dollar.

In Südamerika entsteht wegen seines vergleichsweise kleinen Softwaremarktes bei einer hohen Rate von 66 Prozent mit 1,5 Milliarden US-Dollar nur ein geringerer Schaden.

In der Region Asien/Ozeanien ergibt sich ein gemischtes Bild. Obwohl drei der Länder mit den höchsten Piraterieraten hier zu finden sind, liegt die Durchschnittsquote bei 53 Prozent. Dies ist zum großen Teil auf Länder wie Neuseeland, Australien und Japan zurückzuführen, die einen großen Softwaremarkt mit niedrigen Piraterieraten haben.

In der Region Afrika/Naher Osten fällt der Schaden trotz einer Piraterierate von 58 Prozent mit 1,2 Milliarden US-Dollar am geringsten aus.



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Pennywise 16. Nov 2005

ich würde sagen eine zeitschrift und nen spiel das sind 2 verschiedene dinge.. ne...

XP-Dummie 20. Mai 2005

Allerdings sind die Zahlen der BSA wie immer mit Vorsicht zu genießen. """"Die jährliche...

Roger 19. Mai 2005

Wenn es den Softwareherstellern wirklich darum ginge den unlizensierten Gebrauch von...

doenerkomplett 19. Mai 2005

Die BSA macht es sich leicht mit solchen Pressemitteilungen. Man sollte jedoch beachten...

robin 19. Mai 2005

nunja in Deutschland steht überall Umtausch nur von ungeöffneten Packungen möglich, aber...


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