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Angetestet: PalmOS-Gerät LifeDrive mit 4-GByte-Festplatte

LifeDrive
LifeDrive
Der fest eingebaute Lithium-Ionen-Polymer-Akku sorgt dafür, dass das LifeDrive auf ein Gewicht von leichten 193 Gramm kommt. Der Hersteller verspricht, dass man bei WLAN-Nutzung und MP3-Wiedergabe auf eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 2,5 Tagen kommt. Dieser Wert scheint dann allerdings sehr optimistisch zu sein. Nach Testberichten aus den USA ist der Akku bereits nach knapp 3 Stunden kontinuierlicher WLAN-Nutzung am Ende, ohne dass die MP3-Wiedergabe dabei läuft. Mit gelegentlicher WLAN-Nutzung, MP3-Wiedergabe und moderaten Festplattenaktivitäten muss der Akku nach etwas über 3 Stunden wieder geladen werden. Bei deaktiviertem Display und ohne WLAN-Nutzung kann man Musik am Stück lediglich etwas über 4 Stunden genießen. Bei häufiger WLAN-Nutzung, intensiver Festplattenaktivität und gekoppelt mit Musikwiedergabe sinkt die kontinuierliche Nutzungsdauer auf weniger als 1,5 Stunden.

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LifeDrive
LifeDrive
Das LifeDrive soll ab sofort zum Preis von 499,- Euro im Handel zu finden sein. Zum Lieferumfang gehören eine Schutztasche und ein USB-Synchronisationskabel; eine USB-Dockingstation liegt nicht bei. Für die Verbindung zum Rechner besitzt das LifeDrive den vom Tungsten T5 oder Treo 650 bekannten Anschluss Multi-Connector. Auf einer beiliegenden CD befindet sich der Palm Desktop in aktueller Version sowie eine Reihe weiterer Applikationen.

Fazit:
Für PDA-Fans und Technik-Freaks ist das LifeDrive ein hübsches Schmankerl, um möglichst viele Daten ständig bei sich haben zu können. So ist es durchaus nett, eine umfangreiche Musiksammlung dabeizuhaben und seine Lieblingsfotos auf einem ansprechendem Display präsentieren zu können. Enttäuschend sind dann aber die Akkulaufzeiten, damit das LifeDrive als würdiger Ersatz für einen normalen Festplatten-MP3-Player dienen kann.

LifeDrive
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Auch als Notebook-Ersatz taugt das LifeDrive nicht, auch wenn man Office-Dokumente damit verwenden kann. Aufwendigere Bearbeitungen machen weder mit dem Graffiti-Feld noch über die Soft-Tastatur Vergnügen, so dass man für einen solchen Einsatzzweck nicht um die Anschaffung einer externen Tastatur herumkommt. Für den mobilen Internetzugang stehen WLAN sowie Bluetooth bereit und der mitgelieferte Web-Browser kann viele Informationen auf dem hochauflösenden Display darstellen, allerdings lässt auch hier die WLAN-Dauer durch die schwache Akkukapazität zu wünschen übrig.

LifeDrive
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Auch wenn das LifeDrive quasi als eierlegende Wollmilchsau daherkommt, zeigen sich doch einige Schwächen im Vergleich zu ähnlichen Produkten am Markt. So dürfte es palmOne schwer fallen, mit dem LifeDrive neben dem normalen PDA-Nutzer neue Kundengruppen anzusprechen. Mehr dazu in einer separaten Markteinschätzung auf Golem.de.

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matz 23. Mai 2005

Endlich mal wieder ein richtiger PALM!! auf diese higt-tech Gerät hab ich schon lange...

Harald 20. Mai 2005

Mit der lächerlichen Standbyzeit des MDAc und der alten Displayauflösung gewinnt das Teil...

Harald 20. Mai 2005

Ach ja der MDA IV: Ein Zieglestein mit schlechter Standbyzeit und fingerbrechender...

carp 19. Mai 2005

Muss es nicht inzwischen heißen: "Der TH55 ist schon über ein Jahr nicht mehr...

Replay 18. Mai 2005

Das teil ist weder Fisch noch Fleisch. Ein PDA mit mehr als dürftiger Batteriestandzeit...


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