Kleiner HDV-Camcorder von Sony

1080i-Aufnahmen für 2.000,- Euro

Mit der Handycam HDR-HC1 stellt Sony den ersten HDTV-Camcorder der Kompaktklasse vor. Ein Touchscreen zur Steuerung, Fotofunktionen, die kompakten Ausmaße und ein Preis von 2.000,- Euro sollen die Kamera vor allem für den Endanwender interessant machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Sony HDR-HC1
Sony HDR-HC1
Mit Maßen von 71 x 94 x 188 Millimetern und einem Gewicht von 670 Gramm (ohne Akku und DV-Band) ist der HDR-HC1 die derzeit kleinste HDTV-fähige Kamera. Mit dem neuen Camcorder bietet Sony für HDTV-Einsteiger eine günstigere Alternative zum ersten HDTV-Camcorder des Herstellers, dem HDR-FX1.

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Dabei kann der Anwender wählen, ob in normaler oder hoher Auflösung gefilmt werden soll. Hochauflösende Signale kann die Kamera auf herkömmlichen miniDV-Bändern im HDV-Format aufnehmen, allerdings nur in 1080i (1.440 x 1.080 Interlaced), den 720p-Modus unterstützt die Kamera nicht.

Sony HDR-HC1
Sony HDR-HC1
Das Objektiv von Carl Zeiss hat ein 10fach optisches Zoom und Brennweiten zwischen 41 und 480 Millimetern. Ein optional erhälticher Weitwinkelvorsatz erweitert die Brennweite im Weitwinkel-Bereich auf 29 Millimeter.

Die Kamera nutzt statt eines CCD-Sensors einen CMOS-Sensor. Dieser soll laut Sony gegenüber herkömmlichen CCDs eine größere Aufnahmefläche und damit einen höheren Dynamikumfang ohne "Smear-Effekte" besitzen. Auch auf den Stromverbrauch soll sich die CMOS-Technik positiv auswirken.

Sony HDR-HC1
Sony HDR-HC1
Gegen Verwackler hilft die elektronische Bildstabilisierung SteadyShot und ein Zebramodus erlaubt eine einfache Kontrolle der Belichtung. Zu den weiteren Funktionen gehört unter anderem die Aufnahme von Fotos auf einen Memory Stick Duo und die Möglichkeit, im Dunkeln mit der Nightshot-Funktion aufzunehmen.

Die meisten Funktionen des Camcorders werden über das berührungsempfindliche Display eingestellt.

Der Farbsucher im 16:9-Format nutzt ein LC-Display mit 252.000 Pixeln bei 0.54 Zoll, das 16:9-Außendisplay hingegen hat nur 123.000 Pixel auf einer 2,7 Zoll großen Fläche. Um auch bei hochauflösenden Aufnahmen das Bild noch manuell scharfstellen zu können, lässt sich ein Teil des Bildes jedoch digital vergrößern.

Auf der Anschlussseite existieren ein i.Link- (alias Firewire) Ein- und Ausgang, ein USB-Port, ein Mikrofon-Eingang sowie ein Audio/Video- und S-Video-Ausgang. Zudem verfügt die HDR-HC1 für die hochauflösende Ausgabe über einen Komponentenausgang.

Die Akkulaufzeit liegt mit dem mitgelieferten Akku bei 85 Minuten. Mit einem optional erhältlichen stärkeren Akku sind 325 Minuten möglich. Die Zeiten beziehen sich auf die Aufnahme ohne externes Display.

Sonys HDR-HC1 soll ab Juli 2005 verfügbar sein und der Preis bei rund 2.000,- Euro liegen.

Die Profiversion HVR-A1U ist für den Herbst 2005 angekündigt, sie unterscheidet sich gegenüber der HDR-HC1 durch XLR-Anschlüsse, Aufzeichnung im DVCAM-Format, weitere Einstellungsmöglichkeiten und einen Preis von etwa 3.500,- US-Dollar. [von Andreas Sebayang]

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Sascha Springer 18. Mai 2005

Es sollte wohl HDV-Camcorder heissen und nicht HDTV, oder? ;) http://de.wikipedia.org...

anybody 18. Mai 2005

Oh, da hab ich wohl nicht genau genug hingeschaut, sorry. Das hört sich doch schon etwas...


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