Gates-Stiftung verdoppelt Spenden für Gesundheitsprojekte

Gates geht mit der Pharma-Forschungspolitik ins Gericht

Auf der World Health Assembly, die im Rahmen der WHO ausgerichtet wird, hat Bill Gates in einer Rede die Pläne seiner Stiftung vorgestellt, die der Gesundheitsvorsorge, der Forschung und der Medikamentenlieferung in besonders arme Regionen der Welt dienen soll. Die Bill & Melinda Gates Foundation verdoppelt in diesem Bereich fast ihr finanzielles Engagement um 250 Millionen US-Dollar auf jetzt 450 Millionen US-Dollar.

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In seiner Rede vor internationalem Fachpublikum hob Gates hervor, dass eine historische Chance zum Greifen nahe sei, bedeutende Verbesserungen im Gesundheitssektor zu erreichen und rief Regierungen, die Wissenschaftler und den Privatsektor auf, aggressiver denn je die Krankheiten zu bekämpfen, die Millionen der ärmsten Menschen jedes Jahr das Leben kosten und die in der industriellen Pharma-Forschung nach Ansicht von Gates deshalb kaum berücksichtigt werden, da sie keine ausreichenden Gewinne erbringen würden.

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Forschung solle aber so betrieben werden, dass eine möglicht hohe Anzahl an Menschenleben gerettet werden könne. Zurzeit sollen angeblich 90 Prozent der Forschungsgelder für Krankheiten ausgegeben werden, die lediglich 10 Prozent der Weltbevölkerung betreffen.

Die Stiftung hatte schon 2003 dazu aufgerufen, 14 besonders wichtige Gesundheitsprobleme zu lösen, die vor allem Menschen in der Dritten Welt betreffen, z.B. Tuberkulose und Malaria. Im Sommer dieses Jahres will die Stiftung die ersten Projekte nennen, die sie mit ihrem Stiftungsvermögen fördern will. Bislang wurden 1.500 Projektvorschläge aus 75 Ländern eingereicht. Die Stiftung wird von Bill Gates' Vater William H. Gates Sr. und Patty Stonesifer geleitet.

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