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Trend Micro gewinnt Patentstreit bei Anti-Virensoftware

Patentverletzung durch Fortinet festgestellt. Trend Micro, ein Anbieter von Anti-Virus- und Content-Security-Lösungen, teilte mit, dass ein US-Richter der International Trade Commission (ITC) im Hinblick auf das "Importverhalten" Fortinets, das Gegenstand des von Trend Micro gegen Fortinet angestrengten Verfahrens war, eine Entscheidung zu Gunsten von Trend Micro getroffen hat.
/ Andreas Donath
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In seinem Erstentscheid stellt der ITC-Richter fest, dass die FortiGate-AntiVirus-Firewall-Appliance-Produkte der Firma Fortinet gegen Trend Micros US-Patent 5,623,600(öffnet im neuen Fenster) verstoßen. Dieses Patent bezieht sich auf die serverbasierte Virenschutztechnologie von Trend Micro. In seiner Empfehlung sprach sich der Richter deshalb für eine von der International Trade Commission initiierte Verfügung aus, die Fortinet daran hindern soll, FortiGate-Produkte in die USA einzuführen. Des Weiteren soll Fortinet durch eine entsprechende Unterlassungsordnung künftig daran gehindert werden, das Patent in den USA zu verletzen.

Die International Trade Commission gab die Untersuchungen im Juni 2004 in Auftrag. Das Patent, zu deren Erfinder u.a. Trend Micros CEO Eva Chen gehört, wurde 1997 ausgestellt. Es beschreibt, wie per E-Mail und Internet übermittelte Daten am Gateway und Server auf Viren überprüft werden können – noch bevor die Daten den Desktop erreichen.


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