Sun und Microsoft stellen Single-Sign-On vor

Ein Login für webbasierte Systeme auf Basis von Solaris, Java und Windows

Vor rund einem Jahr legten Microsoft und Sun ihre jahrelangen Rechtsstreitigkeiten bei und verkündeten, fortan zusammenzuarbeiten. Heute folgt nun die Bekanntgabe einer gemeinsamen Spezifikation für ein einheitliches Login-System namens "Web Single Sign-On" (SSO) sowie die Entwicklung einer entsprechenden Web-Service-Spezifikation. Einst waren die beiden mit Passport auf der einen und der Liberty Alliance auf der anderen Seite gegeneinander angetreten.

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Rund ein Jahr nach der 2004 verkündeten Kooperation stellten die beiden Unternehmen nun ein "Single-Sign-On" für Solaris, Java und Windows vor. Dazu legten sie einen Vorschlag für eine entsprechende Protokollspezifikation namens "Web Single Sign-On Metadata Exchange" (Web SSO MEX) vor. Die soll es erlauben, mit einem Browser zwischen verschiedenen Sicherheitszonen ohne erneute Anmeldung zu wechseln und vereint die Spezifikationen Liberty ID-FF oder WS-Federation.

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Dabei wollen Microsoft und Sun die neue Spezifikation in ihren entsprechenden Produktlinien unterstützen einschließlich Windows Server 2003 ab dem Release 2, dem Java Enterprise System und Solaris 10. Andere Unternehmen sind eingeladen, sich an der Weiterentwicklung der Spezifikation zu beteiligen. Letztendlich soll die Spezifikation einer Standardisierungsorganisation übergeben werden.

Die Spezifikation von "Web SSO MEX" kann ab sofort bei Microsoft und Sun heruntergeladen werden.

Zugleich kündigten die beiden Unternehmen an, dass Sun das "Remote Desktop Protocol" von Microsoft lizenziert hat, um es in seinen Ray-Thin-Clients einzusetzen. So soll es künftig möglich sein, mit einem Sun-Ray auf die Windows Terminal Services zuzugreifen.

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