Fast jeder Zweite nutzt E-Mail
Damit liegt im Bereich Internetkommunikation der Austausch von E-Mails weit vor dem Chatten oder dem Besuch von Online-Foren (18 Prozent). Zum Telefonieren oder für Videokonferenzen wurde das Internet lediglich von 2 Prozent der Bevölkerung genutzt.
Insbesondere bei der jüngeren Bevölkerung haben E-Mails als moderne Form des Briefverkehrs Einzug gehalten: 77 Prozent der 15- bis 24-Jährigen gingen dazu im ersten Quartal 2004 online, bei den über 64-Jährigen waren es lediglich 10 Prozent.
Doch nicht nur das Alter, sondern auch die persönliche Situation spielt eine Rolle: Studierende sind Spitzenreiter beim Versenden und Empfangen privater E-Mails (97 Prozent), gefolgt von Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren sowie Auszubildenden (78 Prozent bzw. 73 Prozent). In deutlich geringerem Umfang beteiligen sich Rentnerinnen und Rentner (16 Prozent). Auch Hausfrauen (29 Prozent) oder Arbeitslose (43 Prozent) sind bei der elektronischen Korrespondenz weniger aktiv.
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen bei der E-Mail-Nutzung basieren in erster Linie auf ihrer unterschiedlichen Internetbeteiligung. So liegt beispielsweise der Anteil der Onliner bei den 15- bis 24-Jährigen mit 91 Prozent um ein Vielfaches höher als bei den über 64-Jährigen (11 Prozent).
Werden bei der Betrachtung ausschließlich Internetnutzer herangezogen, ergibt sich ein anderes Bild: Insgesamt gingen 80 Prozent der Internet nutzenden Personen ab zehn Jahren für den Austausch von E-Mails online. Von den über 64-jährigen Onlinern beteiligten sich 83 Prozent daran. Zum Vergleich: Bei jüngeren Personen im Alter von 15 bis 24 Jahren waren es 85 Prozent.
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