Deutlicher Umsatzrückgang bei Medion
Auch die Rohertragsmarge in Höhe von 10 Prozent blieb unter dem Rekordwert des Vorjahresquartals (11,4 Prozent), lag aber über dem 4. Quartal des Jahres 2004. Umsatz- und Margenrückgang in Verbindung mit erst innerhalb mittlerer Frist zu optimierenden Kostenstrukturen haben zum Rückgang des EBIT von 45,5 Millionen Euro auf 12,5 Millionen Euro geführt. Das Ergebnis nach Steuern betrug 6,8 Millionen Euro gegenüber 27 Millionen Euro im Vorjahr.
"Die gestiegene Absatzmenge belegt, dass unser Geschäftsmodell, innovative Konsumelektronik-Produkte zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, sowohl im In- als auch im Ausland mit Erfolg zum Einsatz kommt", zeigt sich Christian Eigen, CFO der Medion AG, dennoch zuversichtlich.
Mit 520,3 Millionen Euro entfielen 82,4 Prozent des Gesamtumsatzes auf Multimedia-Produkte. Die Unterhaltungs- und Haushaltselektronik trug mit 91,5 Millionen Euro 14,5 Prozent zum Umsatz bei. In der Kommunikationstechnik wurden mit 19,6 Millionen Euro 3,1 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt.
Das Eigenkapital betrug zum 31. März 2005 466,1 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote lag bei 51,6 Prozent.
Mit Blick auf die kommenden Monate rechnet Medion damit, dass sich das konjunkturelle Umfeld insbesondere in Deutschland nicht nachhaltig verbessern wird. Gleichwohl sieht Medion in Bezug auf die Umsatzentwicklung eine deutliche Stabilisierung. Auf Basis der Auftragseingänge geht Medion für das zweite Quartal davon aus, dass die Umsätze das Niveau des Vorjahresquartals erreichen können. Der Gewinn wird infolge des zunächst noch anhaltenden Kostendruckes im Vergleich zum Vorjahresquartal niedriger ausfallen.
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