GCDC soll Spieleentwickler und Forscher zusammenbringen
Für den wissenschaftlichen Teil "Computer Science and Magic" läuft derzeit ein Aufruf an potenzielle Referenten, die gebeten werden, vorab eine Zusammenfassung ihres Beitrags mit einer eigenen Bewertung für die Relevanz des vorgeschlagenen Themas für die Spielebranche einzureichen. "Computer Science and Magic" läuft als eigene Informatik-Tagung unter dem gemeinsamen Dach der Leipziger Entwicklerkonferenz.
"Das ist weltweit die erste Konferenz zum Thema Computerspiele, die versucht, diese Brücke zu schlagen", betont Maic Masuch, Professor für Computerspiele an der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg. Masuch ist der Initiator des wissenschaftlichen Teils der GCDC und zugleich Sprecher des neuen Arbeitskreises Computerspiele bei der Gesellschaft für Informatik (GI). "Wir wollen Wissenschaftlern aus der Informatik, die Computerspiele als Anwendungsfeld entdeckt haben, ein Forum geben".
Ziel sei es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie zu fördern, da es in Deutschland zwischen Universitäten und Spielentwicklern noch "zu viele Berührungsängste" gebe. Gerade das wolle man mit der Konferenz in Leipzig verändern, so Masuch.
Gesucht werden für die erweiterte GCDC 2005 nicht nur wissenschaftliche Vorträge mit Relevanz für die Spielebranche, sondern auch studentische Hilfskräfte. Diese müssen sich zwar im organisatorischen Bereich der Konferenz einbringen, sollen dafür aber Kontakte zu einflussreichen Experten der Computerspielbranche knüpfen und sich aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen im Games-Bereich informieren können.
Interessierte Wissenschaftler ("Call for Papers") und Studenten ("Call for Student Assistants") finden unter www.gcdc-germany.com(öffnet im neuen Fenster) weitere Informationen zur Beteiligung an der Konferenz.
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